Gastronomie & Wirtschaft

Erdinger Herbstfest in Berlin mit Weißwurstkessel

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Nicht nur in Erding, auch in Berlin hat die Tradition des Erdinger Herbstfestes Einzug gehalten. In Oberbayern ist dieses Fest nach dem Münchner Oktoberfest und dem Herbstfest in Rosenheim das drittgrößtes Volksfest.Nach der gelungenen Eröffnung der Erdinger Gaststätte am Gendarmenmarkt, vor drei Monaten, findet dieses „Erdinger Herbst“ nun erstmals auch in der Bundeshauptstadt statt, natürlich einige Nummern kleiner.

Im Biergarten vor dem Französischem Dom wurde es letzte Woche mit Alphornklängen vom Alphorn-Trio des „Vereins der Bayern in Berlin“, feierlich eröffnet. Dann hieß es „O’zapft is“, mit Erdinger-Festweiße und Stiftungsbräu-Festbier. Hauptattraktion ist der Weißwurstkessel, den Franz Schuhbauer, der Initiator des Erdinger-Stammtisches, neu in Berlin eingeführt hat. Zusammen mit der Schauspielerin Magdalena von Podolski und dem Schauspieler Claus Theo Gärtner präsentierte er den eigens dafür angefertigten Kupferkessel mit einem Fassungsvermögen von nahezu 100 feinsten Erdinger-Weißwürsten.

Als weitere Ehrengäste hatten sich eingefunden, Hans-Peter Wodarz, Starkoch beim Privatsender TV-Berlin, Frank Henkel, ehemaliger Berliner Innensenator, Prinz Eduard Herzog von Anhalt, Journalist und Buchautor, sowie Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Geschäftsführer Jupp Miebach zeigte sich äußerst zufrieden  mit der Eröffnungsveranstaltung und dem weiteren Verlauf der Festwoche. Mit bayerischer Live Musik von den Bazl-Blech-Musikanten und den Erdinger-Stammtisch-Musikanten aus Berlin war eine „zünftige Gaudi“ auf dem Herbstfest in der Bundeshauptstadt gesichert, tagsüber im Biergarten vor dem Französischen Dom und abends in den neu gestalteten Räumen der Gaststätte.

In der kommenden Woche schließt sich dann das Berliner Erdinger Oktoberfest an, das ebenfalls seine Premiere auf dem Gendarmenmarkt hat. Fassanstich ist am Montag, den 16. September um 18:00 Uhr. Auch hierbei erwartet der Wirt Jupp Miebach mit seiner Frau Marlene wieder zahlreiche Ehrengäste aus Kunst, Kultur und Politik. Gerade in den letzten Jahren hat die Beliebtheit der bayerischen Wirtshauskultur mit ihren traditionellen Festen in Berlin erheblich zugenommen.    Somit hat sich auch die Erdinger Gaststätte  am Gendarmenmarkt seit seiner Eröffnung mittlerweile zu einem Besuchermagnet entwickelt. Auf urigen Holzbänken, zwischen holzgetäfelten Wänden und unter Hirschgeweihlampen kann man die bayerische Lebensart hautnah erleben.

Auf der Speisekarte stehen natürlich neben Weißwurst und Brezel auch gutbürgerliche Schmankerl wie bayerischer Schweinebraten, selbst gebackenes Brot und Hausmacherwurst. Dazu werden alle elf Erdinger Weißbiersorten ausgeschenkt. Statt „Auf geht’s zur Wiesen“ heißt es beim Erdinger in Berlin „Auf geht’s zum Gendarmenmarkt“.

Gruppenfoto mit Alphörner: von links nach rechts: Bazl-Blech-Musikanten, Wirt Jupp Miebach, Schauspieler Claus Theo Gärtner, dahinter Hans-Peter Wodarz, Magdalena von Podolski, Frank Henkel, Alphorn-Trio vom Verein der Bayern in Berlin, N.N., Prinz Eduard Herzog von Anhalt, Rainer Wendt, Franz Schuhbauer.

Bericht: Helmut Amberger – Freier Mitarbeiter der Samerberger Nachrichten und Vorsitzender vom Verein der Bayern in Berlin

Fotos: Jürgen Wenzel, Lutz Papstein, Stefan Krempl (Fotocredit), Franz Schuhbauer

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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