Corona-Krise

Endorfer Theaterer spielen wieder

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Theatergesellschaft Bad Endorf vermeldet: “Nach langer Zeit dürfen wir euch endlich zwei neue Stücke ankündigen, die wir Ende September/Anfang Oktober in Bad Endorf aufführen werden”.

Weiter heißt es: “Paula Aiblinger und Konrad Schlaipfer inszenieren jeweils eine Folge des “Königlich Bayerischen Amtsgericht” von Georg Lohmeier. Vielen dürfte die Fernsehserie, die zwischen 1969 und 1972 im ZDF lief, noch bestens in Erinnerung sein. Die Rolle des Amtsgerichtsrats August Stierhammer übernimmt Josef Kösslinger. Gerhard Feichtner verkörpert den kauzigen Wachtmeister, der die TV-Serie mit seinem “Jawoll!” zu einem echten Kult machte.  Aufgeführt wird das Königlich Bayerische Amtsgericht am 8., 9. und 15. Oktober, jeweils um 20 Uhr und am 17. Oktober um 14 Uhr. Der Kartenvorverkauf erfolgt seit dem 1. August über Münchenticket. Zusätzlich öffnet die Tageskasse an jedem Spieltag zwei Stunden vor Spielbeginn.

Die zweite geplante Aufführung handelt von einem Helden, der noch deutlich berühmter ist als das Königliche Amtsgericht. Kein geringerer als Robin Hood, gespielt von Samuel Hofmann, wird zwischen dem 24. und 26. September und dann noch einmal zwischen dem 1. und 3. Oktober durch die Wälder auf dem Gelände des Waldkindergarten in Rankham streifen, um seine geliebte Marian (Anna Lena Braun) zu befreien. Die Aufführungen finden bei jeder Witterung, jeweils nachmittags statt. Spielbeginn ist jeweils Freitags um 15 Uhr, Samstags und Sonntags um 14 Uhr. Eine Ausnahme gilt für die Premiere am 24. September. Sie beginnt um 16 Uhr.  Auch für diese als Open Air geplante Aufführung können seit dem 1. August Karten über Münchenticket erworben werden. Die Tageskasse öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn.

Weil wir davon ausgehen, dass auch im Oktober noch Regelungen zum Schutz vor der Corona-Pandemie bestehen, werden beiu den Aufführungen im Theaterhaus an den Eingängen Spender zum Desinfizieren der Hände aufgestellt. Eine freie Platzwahl ist leider nicht möglich, allen Besuchern wird von den Billeteuren in der Reihenfolge des Erscheinens ein Platz zugewiesen. Durch diese Maßnahme können wir Familien das Zusammensitzen ermöglichen und gleichzeitig für das Einhalten der Mindestabstände sorgen. Die Regelung gilt auch für Besucher, die ihre Karten über Münchenticket kaufen. Wer als erster eintrifft, bekommt den besten Platz.  Weil die Ansteckungsgefahr im Freien generell niedriger ist und die Besucher weiter auseinander stehen können, sind die Corona-Regelungen bei Robin Hood voraussichtlich etwas weniger streng. Eine konkrete Aussage hierzu kann derzeit aber nicht getroffen werden, denn genau wie der Sheriff von Nottingham liebt es die Bayerische Staatsregierung alle paar Tage ihre Gesetze zu ändern. Kurzfristige Änderungen am Programm und Ablauf gibt die Theatergesellschaft immer auf ihrer Webseite www.theater-endorf.de und falls möglich auch in der Tagespresse bekannt. Bleibt gesund, damit wir uns alle hoffentlich im September und Oktober sehen  – Eure Endorfer Theaterer”.

Bericht und Foto: Theatergesellschaft Bad Endorf

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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