Landwirtschaft

Eine Million für Bayerisches Rindfleisch

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Großer Erfolg für ein ausgezeichnetes bayerisches Produkt: Die Europäische Union hat zur Absatzförderung von „Bayerischem Rindfleisch“ mehr als eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Damit ist das bayerische Qualitätsprodukt, dessen Herkunft seit 2011 als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) europaweit geschützt ist, eines von bundesweit lediglich zwei Erzeugnissen, für das die EU nun entsprechende Mittel genehmigt hat. Für Landwirtschaftsminister Helmut Brunner ist dies ein Beleg dafür, dass Brüssel die hohe Qualität der geschützten bayerischen Produkte anerkennt und schätzt. „Die neue EU-Förderung zeigt, dass Bayern und seine Spezialitäten auch international einen ausgezeichneten Ruf besitzen“, sagte der Minister in München. Die Fördermittel ermöglichten es der Erzeugergemeinschaft Südostbayern als Antragsteller, Bayerisches Rindfleisch vor allem in den Feinschmeckerländern Italien und Frankreich noch bekannter zu machen.

Der europäische Herkunftsschutz ist laut Brunner ein wichtiges Instrument, um den guten Ruf bayerischer Produkte vor Nachahmung zu schützen und das Profil des Freistaats als Spezialitätenland zu schärfen. 31 bayerische Lebensmittel genießen inzwischen den europaweiten Herkunftsschutz. Insgesamt wird mit den so geschützten Spezialitäten aus dem Freistaat ein Umsatz von zwei Milliarden Euro erzielt, das sind rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes der bayerischen Ernährungswirtschaft. Neben Bayerischem Bier ist Bayerisches Rindfleisch das wichtigste Produkt. Mittlerweile werden rund elf Prozent der Rinderschlachtungen im Freistaat als Bayerisches Rindfleisch vermarktet.

Foto: Hötzelsperger – Kühe in Prien-Hoherting

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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