Corona-Krise

Ein Obstbaum als Zeichen gegen Corona

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Viel ungewohntes ist durch die Corona Pandemie über die Welt herein gebrochen. Liebe Gewohnheiten, gemeinsames Feiern, Besuche und Treffen lieber Menschen, alles musste eingestellt werden. Ziemlich alle Bevölkerungsschichten sind von den großen Belastungen und starken Einschränkungen massiv betroffen. Vor allem auch die alten Menschen und die Kinder leiden sehr unter der entstandenen Einsamkeit. Um in dieser harten Zeit einen Lichtblick zu setzen und den Trachtenkindern das Gemeinschaftsgefühl zu stärken wurde überlegt, was Vorstandschaft und Ausschuss tun kann. Um den Nachwuchs die ihm zustehende Wertschätzung zu Teil werden zu lassen wurden eifrig Ideen ausgetauscht, bis der überzeugende Einfall kam. Ein Obstbaum! Ob Zwetschge, Apfel oder Birne, die Dirndl und Buam bekommen was, worüber sie sich öfter freuen können! Im Frühjahr wenn die Bäume blühen, oder wenn im Sommer die Früchte wachsen die im Herbst genossen werden können. Es ist nicht nur ein Geschenk, das gut ist für die Bienen und die Umwelt, sondern besonders für die Seele des Empfängers. So wurden schon 66 Obstbäume an den Nachwuchs und die Aktiven verteilt.

Bericht und Foto: Trachtenverein Griesstätt/Sepp Furtner – Baumübergabe an zwei Trachtenbuam durch den Vorsitzenden Franz Schuster und Jugendleiter Hans Kaiser

                                                                                                             Gedanken zu Corona – Das Leben ist wie ein Obstbaum, es gibt

– Winter          Die Zeit der Ruhe, Entspannung, man schöpft neue Kraft

Man findet zu sich selbst und ergründet die eigenen Gedanken

– Frühling       Die Zeit der Blühte, des Erwachens

Es sprießen die Gedanken und die Kraft steigt auf, man packt was an

– Sommer       Die Zeit in der die Sonne strahlt, die Früchte wachsen heran

Man arbeitet an den Dingen die man angepackt hat und entwickelt sie.

– Herbst          Die Zeit des Genießens, die Früchte werden reif

Man erntet und genießt den Erfolg seiner täglichen Arbeit

Derzeit ist gefühlt der Winter verlängert worden, ein Winter, der diesmal mit außer- bzw. ungewöhnlich hohen Belastungen und Einschränkungen verbunden ist. Aber es ist gewiß: der Frühling naht mit jedem kleinen Schritt zurück zur Normalität.

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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