Benno Pertl, Max Pfaffinger und Georg Westenthanner erhielten vor der Gemeinderatssitzung von Bürgermeister Simon Frank im Aschauer Haus des Gastes im Namen und Auftrag des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann für ihre langjährige Tätigkeit als Gemeinderäte in Aschau die kommunale Dankurkunde verliehen. Jakob Hündl, der ebenfalls mit dieser Urkunde ausgezeichnet wurde, konnte an der Feierstunde nicht teilnehmen. Fast alle amtierenden Gemeinderäte konnten es sich einrichten, zu dieser Feierstunde zu kommen und damit das Engagement und die langjährige Arbeit ihrer Vorgänger zu würdigen.

„18 Jahre Gemeinderatstätigkeit bedeutet etwa 200 Gemeinderatssitzungen, bedeutet dabei weit über 1000 Gemeinderatsbeschlüsse und bedeutet eine ungezählte Anzahl von Arbeitsstunden, sei es am Ratstisch im Rathaus oder bei der Sitzungsvorbereitung zu Hause – für ein Dankeschön, oder auch keins“, so Bürgermeister Frank. „Die Arbeit eines Gemeinderatsmitgliedes hört niemals auf, während seiner Amtszeit ist er immer im Dienst für die Gemeinschaft“.

Georg Westenthanner (CSU) begann seine kommunalpolitische Karriere 1996, zwei Jahre lang übte er ab dem Jahr 2000 das Amt des dritten Bürgermeisters aus. Seit 19 Jahren ist er Fraktionssprecher der CSU im Aschauer Gemeinderat. In allen Ausschüssen des Gremiums wirkte er während seiner langen Dienstzeit schon mit, sei es als Mitglied des Bau-, Umwelt- und Energieausschusses, im gemeindlichen Rechnungsprüfungsausschuss oder im damaligen Werkausschuss des gemeindlichen Seniorenheims Priental. Georg Westenthanner führt aktuell die dreiköpfige Fraktion der CSU im Gemeinderat.

Jakob Hündl (CSU), Benno Pertl (Prientalliste PTL) und Max Pfaffinger (FWG Aschau) saßen seit 2002 am Aschauer Ratstisch. Im Lauf ihrer langjährigen Dienstzeit wirkten sie in allen gemeindlichen Ausschüssen mit. Benno Pertl setzte sich als dritter Bürgermeister von 2002 bis 2008 vor allem für die Sachranger Belange ein, seit der Gebietsreform 1978 war stets einer der Aschauer Bürgermeister-Stellvertreter-Posten für Sachrang reserviert.

Max Pfaffinger war von 2014 bis 2020 als zweiter Bürgermeister für die Gemeinde Aschau tätig. In diesem Amt vertrat er als Stellvertreter den damaligen ersten Bürgermeister Peter Solnar bei vielen Gelegenheiten; sei es bei seiner Abwesenheit in der Gemeindeverwaltung, beim Abwasserzweckverband oder beim Hauptschulverband sowie am Abend und an den Wochenenden bei den zahllosen Veranstaltungen der Vereine und Institutionen im Oberen Priental.

Jakob Hündl war als stellvertretender Fraktionssprecher eng in die Führung der CSU Fraktion eingebunden, 18 Jahre war er ständiges Mitglied im Bau-, Umwelt- und Energieausschuss, in den anderen gemeindlichen Ausschüssen und Gremien arbeitete er erfolgreich als Stellvertreter mit.

Bürgermeister Simon Frank bedankte sich bei Georg Westenthanner und bei den drei ehemaligen Gemeinderäten für ihre konstruktive Arbeit zum Wohle der Gemeinde; während ihrer Amtszeit habe man Probleme in der Zusammenarbeit vorwiegend am Ratstisch gelöst.

Simon Frank betonte, dass Menschen, die kommunalpolitische Verantwortung tragen, das praktisch rund um die Uhr tun: „Der Staat lebt von diesem Engagement.“ Die kommunale Dankurkunde soll diese besonderen Verdienste rund um die kommunale Selbstverwaltung würdigen. Personen, die sich insbesondere durch langjährige Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger oder in anderen kommunalen Ehrenämtern um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben, werden jährlich vom Staatsminister des Innern, für Sport und Integration mit der Kommunalen Dankurkunde geehrt. Die Gemeinden und Landkreise können auszeichnungswürdige Personen für eine solche Ehrung vorschlagen. Die Vorgeschlagenen müssen für die Ehrung auch nach ihrem sonstigen Verhalten und ihrer persönlichen Einstellung einer Auszeichnung würdig sein.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

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Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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