Brauchtum

Ehrungen bei Innviertlern Rosenheim

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Gut besucht war die diesjährige Herbstversammlung des Rosenheimer Trachtenvereins „D’ Innviertler“ im „Happinger Hof“. Die Berichte der Schriftführerin, des Kassiers und des Vorstandes waren rasch abgearbeitet, so daran anschließende vor allem zwei sehr verdiente „Innviertler“ für ihren unermüdlichen Einsatz um die Trachtensache geehrt werden konnten.

Das „Ehrenzeichen in Gold“ des „Bayerischen Inngautrachtenverbandes“ konnte Gauvorstand Georg Schinnagl Franz Weinzierl anheften. Er erwähnte seine 29jährige Tätigkeit im Ausschuss als zweiter Fähnrich, lobte aber besonders die gute Zusammenarbeit bei den von Weinzierl als Festleiter mustergültig organisierten Trachtenfesten 2003 und 2013 in Rosenheim.

Höhepunkt des Abends war zweifellos die Ehrung von Juliane Danzl, welche von der Mitgliederversammlung einstimmig und unter lang anhaltendem Beifall zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Vorstand Licht würdigte Danzl, die erst vor kurzem bei guter Gesundheit ihren 95. Geburtstag feiern konnte, als eine überzeugte und vorbildliche „Innviertlerin“. Über viele Jahre hinweg hielt sie das Vereinsleben durch ihre Bilder fest, die sie stets verschenkte.

Immer gut aufgelegt hat sie bis heute noch den einen oder anderen Witz parat, freut sich auf Besuche und ist gerne unter Menschen. Soweit es ihr hohes Alter erlaubt, beteiligt sie sich auch noch am Vereinsleben.

Abschließend gratulierte Alfred Licht Konrad Krenzler zum 70. Geburtstag. Dieser wurde selbst erst vor wenigen Wochen mit dem „Goldenen Vereinszeichen“ ausgezeichnet und lud im Anschluss alle Anwesenheit auf eine deftige Brotzeit mit Getränken ein.

Fotos: Christian Hübl

 

Über den Autor

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Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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