Kultur

Ehrungen bei Aschauer Musikkonzert

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Nele Ackermann und Annalisa Siegmund von der Jugendmusikkapelle Aschau bestanden die Prüfungen für das Leistungsabzeichen D1 in Bronze des Musikbundes Ober- und Niederbayern für ihr Spiel mit der Querflöte. Michael Morgott, Bezirksdirigent des Bezirks Inn-Chiemgau des Musikbundes für Ober- und Niederbayern überreichte den beiden Mädchen beim Jahreskonzert in der Aschauer Festhalle die Ehrenurkunden und das Abzeichen.

„Beide haben sich sehr gut auf die Theorieprüfung, die sehr umfangreich und fordernd war, vorbereitet. Auch die Praxis haben sie auf ihren Instrumenten gut gemeistert“, so Michael Morgott bei der Preisverleihung. Über 200 junge Musikanten beteiligten sich im ganzen Bezirk an dieser Prüfung. Ein bisschen etwas von ihrem Können zeigten die beiden in der Jugendkapelle im Vorprogramm des Jahreskonzertes in der Festhalle. Franz Vordermayer erhielt die Ehrennadel in Gold für 40 Jahre aktives Musizieren, unterzeichnet vom Präsidenten des Musikbundes von Ober- und Niederbayern Dr. Marcel Huber.

Um den Nachwuchs bei der Musikkapelle Aschau brauchen sich die Freunde der Blasmusik keine Sorgen zu machen. Im Vorprogramm zum Konzert der Großen zeigten die Mädchen und Burschen der Jugendkapelle unter der Leitung von Dirigentin Capucine Mühlbauer ihr Können mit vier schwierigen modernen Kompositionen. Mit viel Probenfleiß und noch mehr Probenschweiß lernten die Burschen und Mädchen alles, was ein junger Musikant braucht und zeigten, dass sie ihr Handwerk schon verstehen. Aus ihren Reihen schöpfen die Musikanten der großen Kapelle jedes Jahr ihren Nachwuchs ab. Sie zeigten mit ihren Bravourstücken, dass sie schon jederzeit bei den Großen mitmachen könnten. „Wir helfen euch gerne aus, wenn bei euch einmal Not am Mann ist“. Dirigentin Capucine Mühlbauer bot „den Kollegen der großen Musikkapelle“ an, das sie gerne mit jungen Musikanten unterstützen werde, wenn bei den Großen eine Lücke bestehe. Die Aushilfe müsse keine Einbahnstraße von Groß nach Klein sein.

Die jungen Musikanten erhielten – vor allem von ihren stolzen Eltern, Großeltern, Freunden und allen weiteren Besuchern in der voll besetzten Halle – überaus starken Beifall. Damit verfügt die Musikkapelle Aschau über zwei Klangkörper, die auch getrennt voneinander auftreten könnten und mit ihrem Namen für gute Unterhaltung garantieren.

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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