Leitartikel

Ehrenamtlich trauernden Kindern helfen

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Johanniter suchen in Rosenheim neue Ehrenamtliche für das Trauerzentrum Lacrima – Infoabend am 14. Oktober  –  Trauernden Kindern Lebensfreude und Zuversicht zurückgeben, das können ehrenamtliche Trauerbegleiter. Die Johanniter suchen für Lacrima, das Zentrum für trauernde Kinder in Rosenheim, neue Ehrenamtliche und stellen am 14. Oktober das ehrenamtliche Engagement und die Ausbildung für Trauerbegleiterinnen Trauerbegleiter vor. Denn schon bald soll eine weitere Gruppe für trauernde Jugendliche starten. Das Angebot der Johanniter in Rosenheim richtet sich an Kinder und Jugendliche, die ein Elternteil, ein Geschwisterkind oder eine nahestehende Person verloren haben. In kostenfreien Gruppenstunden lernen sie, ihre Trauer zuzulassen und zu verarbeiten. Ausgebildete Trauerbegleiter betreuen und begleiten sie und ihre Familien im Rahmen von regelmäßigen Gruppentreffen in ihrer Trauer – bei Bedarf über mehrere Jahre. „Für die Kinder ist es wichtig, ihrer Trauer Raum geben zu können. Häufig trauen sie sich gar nicht zu trauern, um das hinterbliebene Eltern- oder Geschwisterteil zu schonen“, erklärt Dr. Beate Düntsch-Hermann von den Johannitern. Die Ärztin aus der Gemeinde Tuntenhausen ist die ehrenamtliche Leiterin der Johanniter- Trauerbegleitung Lacrima in Rosenheim. Bei einer Informationsveranstaltung am 14.Oktober um 19:30 Uhr im Familienzentrum Christkönig, Kardinal-Faulhaber-Platz 7, 83022 Rosenheim, können Interessierte das Angebot der Johanniter kennenlernen. Eine vorherige Anmeldung unter 08065 9063331 sowie die Einhaltung der 3G-Regel und eine Maskenpflicht auf dem Weg zum Sitzplatz sind nötig.

Weitere Informationen über die Trauerbegleitung Lacrima in Rosenheim gibt es im Internet unter www.lacrima-rosenheim.de.

Bericht und Foto:  Johanniter / Birte Zellentin –  Dr. Beate Düntsch-Hermann ist auf der Suche nach neuen Ehrenamtlichen für das Johanniter-Trauerzentrum Lacrima in Rosenheim

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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