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Drohne vermisst – Priener Polizei informiert

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Aus dem Polizeibericht:

Am frühen Dienstagnachmittag begab sich ein 29-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein, der sich derzeit in Prien aufhält, auf eine Wiese nördlich der Staatsstraße zwischen Prien und Siggenham, kurz nach dem Kreisverkehr. Dort sollte der Jungfernflug seiner Drohne erfolgen, der aber dann leider missglückte. Das etwa 500,- € teure Flugobjekt der Marke phantom, das auch mit einer Kamera bestückt ist, zog zunächst seine Kreise, doch urplötzlich versagte die Technik. Die Drohne „verabschiedete“ sich quasi von ihrem Piloten und flog unvermittelt Richtung Südwesten davon. Obwohl sich der 29-Jährige intensiv auf die Suche begab, konnte er sein Fluggerät nicht mehr ausfindig machen. Das Gerät ist für Fremde im Grunde wertlos, da es über die Herstellerfirma registriert und personalisiert und somit ausschließlich vom Eigentümer verwendbar ist. Sollte die weiße Drohne irgendwo „gelandet“ oder festgestellt worden sein, bittet die Polizei Prien unter 08051/90570 um entsprechende Mitteilung.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass beim Betrieb derartiger Flugobjekte umfangreiche Vorschriften zu beachten sind, wie z.B. generelle Flugverbote über Menschenansammlungen oder Naturschutzgebiete. Über Wohngrundstücke darf lediglich mit Erlaubnis des Überflogenen geflogen werden, und ab Oktober dieses Jahres gibt es eine Kennzeichnungspflicht sowie einen erforderlichen Kenntnisnachweis.

Nähere Auskünfte hierzu erteilt das Luftamt Südbayern in München, das auch als Verfolgungsbehörde derartiger Verstöße fungiert.

Jaworek, Polizeihauptkommissar

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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