Kirche

Dreikönig in Frasdorf: Sternsinger sammeln über 5000 Euro

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

5129,45 Euro sammelten die Frasdorfer Sternsinger an einem einzigen Tag für die diesjährige Sternsingeraktion. 29 Kinder aus der Pfarrgemeinde Sankt Margaretha machten sich in acht Gruppen als Könige aus dem Morgenland einen ganzen Tag lang auf den Weg durch das Dorf, sangen das Lied der Heiligen Drei Könige und schrieben mit der geweihten Kreide den alten Segensspruch 20+C+M+B+18 an die Haustüren. Barbara Auer studierte mit den Königinnen und Königen das Dreikönigslied ein und zeigte ihnen alles, was die Heiligen Drei Könige wissen müssen. Der Erlös der Frasdorfer Sammlung geht schon seit mehreren Jahren an eine Missionsstation der Steyler Missionare in Stauceni nahe der moldawischen Hauptstadt Kishinew. Moldawien ist der östliche Teil des früheren rumänischen Bessarabien. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es an die Sowjetunion angegliedert. In Stauceni ist eine Station der Steyler Missionare mit einer Suppenküche, einem Kindergarten auch für behinderte Kinder und einer Sozialstation mit einer Ärztin und mehreren Krankenschwestern. In diese Station sind auch Bäder, Duschen und sanitäre Einrichtungen für die Bevölkerung integriert, da die Mietshäuser, die während der Sowjetzeit entstanden, weitestgehend ohne diese Einrichtungen sind. In Moldawien sind 20 Prozent der Bevölkerung im Ausland, meist im benachbarten Russland, in Israel oder den arabischen Ländern auf Arbeitssuche unterwegs. Die Kinder bleiben dann oft sich selbst überlassen oder bei den überforderten Großeltern alleine zu Hause  zurück.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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