Gastronomie & Wirtschaft

Digitalisierung: Freistaat schafft 2.000 neue Stellen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Freistaat Bayern zündet im digitalen Zeitalter die nächste Stufe. Wie die Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner soeben aus der heutigen Vollversammlung, 06. Juli 2017, des Bayerischen Landtags berichten, investiert der Freistaat in nächsten Jahren weiter kräftig in die Digitalisierung Bayerns. „Insgesamt werden mit dem neuen Investitionsprogramm „Bayern Digital II“ drei Milliarden Euro bereitgestellt und rund 2.000 neue Stellen für die IT-Sicherheit und die digitale Bildung Bayerns geschaffen. Damit werden wir dem derzeitigen, immer weiter fortschreitenden digitalen Wandel gerecht und schaffen gleichzeitig gute Bedingungen für die digitale Zukunft Bayerns, die wir hierdurch aktiv mitgestalten können“, erklären die beiden Rosenheimer Abgeordneten.

 „Menschlicher Fortschritt, der allen nutzt!“

Ministerpräsident Horst Seehofer, der heute die Regierungserklärung zu Bayern Digital II verlesen hat, formuliert die Ziele wie folgt: „Mehr Beschäftigung, mehr Chancen, mehr Lebensqualität!“ Und er ergänzt: „Buchdruck, Dampfmaschine, Elektrifizierung, Automobil, Smartphone, digitale Revolution – immer wieder gab es Anpassungsdruck, aber am Ende schaffen wir gemeinsam bei kluger ökonomischer und politischer Gestaltung einen menschlichen Fortschritt, der allen nutzt.“

 Masterplan zu Bayern Digital II:

 Von 2018 bis 2022 sollen 3 Milliarden Euro investiert und rund 2.000 neue Stellen geschaffen werden. Dies teilt sich wie folgt auf: 1 Milliarde Euro für eine Gigabit-Infrastruktur und 2 Milliarden Euro unter anderem für Bildung, IT-Sicherheit und IT-Anwendungen.

10-Punkte-Programm:

  1. Wir schaffen die digitale Infrastruktur für die Gigabit-Gesellschaft.
  2. Bayern wird europäische Hochburg für Sicherheit in und mit IT.
  3. Bayern setzt neue Maßstäbe in der digitalen Bildung.
  4. Wir stärken den akademischen Nachwuchs in digitalen Kerndisziplinen.
  5. Wir stärken die digitalen Kompetenzen im bayerischen Mittelstand.
  6. Wir erobern Schlüsselfelder digitaler Technologien und Anwendungen.
  7. Bayern wird Leitregion für intelligente digitale Mobilitätskonzepte.
  8. Bayern wird weltweit Spitzenstandort für Digitale Medizin und Pflege.
  9. Mit E-Government wird Bayern Spitze bei moderner und digitaler Verwaltung.
  10. Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt der digitalen Welt.

Zu Bayern Digital I:

Die erste Stufe des Projekts „Bayern Digital“ umfasste die Jahre 2015 bis 2018. Für „Bayern Digital I“ hatte der Freistaat bereits 2,5 Milliarden Euro eingeplant. Diese wurden und werden weiterhin in folgende Projekte investiert: weiterer Netzausbau, Digitalbonus für Handwerk und Mittelstand, Digitale Gründerzentren in jedem Regierungsbezirk, Wachstumsfonds Bayern für Wagniskapital, Ausbau des Zentrums „Digitalisierung.Bayern“. Stärkung von Sicherheit und Datenschutz.

Weitere Informationen zum Investitionsprogramm „Bayern Digital II“ finden Interessierte unter http://www.bayern.de/wp-content/uploads/2014/09/17-05-30-masterplan-bayern-digital_massnahmen_anlage-mrv_final.pdf

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist und Leiter der Gäste-Information Samerberg bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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