Freizeit

Die ideenreiche Chiemgauer Generationenschaukel

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Von Wolfgang Dietzen – Manchmal können Dinge zusammenhängen, von denen man es eher nicht vermutet. Gülle und Spiel. Ja das ist an diesem Bauernhof passiert. So kamen die Kinder auf die Idee, den 25 Jahre alten Reifen vom Güllewagen nach seinem Austausch neu zu nutzen – als Schaukelsitz am Hof-Kastanienbaum. Und das mit vollem Erfolg. Wenn Schorsch, der Bauer, sich das Spiel heute anschaut, kann er sein Schmunzeln nur schwer zurückhalten. Völlig nachvollziehbar. Kann man sich doch wirklich freuen, wenn drei Bohrlöcher und eine robuste Aufhängung ein Spielgerät an der Kastanie entstehen ließen, das sich sehen lassen kann. Und dann noch eine Anziehungskraft hat, an der sich viele neue Spielgeräte nicht messen können. Verfügt der wuchtige Reifen doch auch über das Gewicht, das einen Schaukelschwung ermöglicht, von denen andere Schaukeln nur träumen können. Von der Haltbarkeit ganz zu schweigen. Ganz sicher ist: … von dieser Schaukel werden noch die Enkel und Urenkel des heutigen Bauern mit Freude erzählen.

Bericht und Foto: Wolfgang Dietzen, Stupfa bei Wildenwart

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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