Leitartikel

Die Drohne, die unter den Laster kam

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit der Kamera den Fesseln der Erde zu entschweben, das ist  nur mit einer Drohne möglich.  Und seit 2 Jahren werden damit traumhafte Flüge über Sehenswürdigkeiten und Landschaften realisiert. Auch in dem Dokufilm “Zeitreise Bayern” sind  damit lebendige  Filmsequenzen  entstanden.

Diese Fluggeräte haben  gewisse Vorschriften. Man darf nicht über Personen fliegen oder sich einem Flughafen nähern. Die Regeln orientieren sich  am Gewicht  des Fluggerätes. Bei Drohnen bis 250 g sind die Auflagen etwas gelockert. Erforderlich ist allgemein der Drohnenführerschein.  In der Gegend von München bis  Chiemsee ist das Luftamt Südbayern zuständig.

Unser Kameramann Klaus Bichlmeier hat sogar eine Genehmigung unter bestimmten Auflagen  in den Städten zu fliegen.  Dabei hat er einen Steuerknüppel in der Hand, und kann damit seine Drohne auf dem Smartphone verfolgen.

Was geschieht,  wenn der Bildschirm plötzlich ausfällt. Genau das ist Bichlmeier passiert. Er drückt die Nottaste  für eine automatische Rückkehr.  Im Landeanflug schlitterte  die Drohne von der Wiese auf eine kaum befahrene Straße. Und es ist  nicht zu glauben, im gleichen Augenblick  kommt ein schwerer Lastwagen mit 10 Tonnen Gewicht  und  überrollt die 250 Gramm Drohne.  Der Fahrer hat dies gar nicht bemerkt  und ist in der Ferne entschwunden. Geschockt  sammelte Bichlmeier die vielen  Teile auf der Straße zusammen. Zur Filmpremiere Zeitreise Bayern wird er die Reste dem Publikum zeigen und einiges darüber live zu erzählen wissen.

Text Klaus Bichlmeier – Fotos Albert Grillhiesl

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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