Natur & Umwelt

Der Mistelbaum – ein Gedicht

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mistlbaam – ein Gedicht von Marga Leingartner aus Rosenheim

De Mistln hobn ganze Baam eignumma.

Auf dene tean fast koane Blattl mehr rauskumma.

Wei de befallnen Baam boid koane Blattl mehr hobn,

hobn ma boid bloß no Mistlbaam.

 

De Vögl fressn de Sama gern

und tean de Mistln dazua aa no vermehrn.

Wenns dann auf andane Baam eahnane Gschäftl macha,

gibts dort neie Mistln, des ist net zum Lacha.

 

Gscheite Schmarotzer san de Mistln scho.

Sie siedeln si an de Astwinkl o,

weil ma do guat Bluatsaugn ko.

De Blattl gengan leer aus

und nehman oisamt reißaus.

 

Olle Baam

werdn so zu Mistlbaam.

Irgendwann tuats bloß no oa Baamsortn gebn,

wenn auf a’m jedm Mistln lebn.

 

Gedicht und Foto: Marga Leingartner

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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