Brauchtum

Der Hungerbaum, ein bayerischer Brauch

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Einen sogenannten Hungerbaum kann man inmitten des Ortes Wildenwart (Gemeinde Frasdorf) entdecken. Bei wikipedia gibt es hierzu folgende Erläuterung: Ein Hungerbaum ist ein geschmückter Baum, der Paaren in den Garten gepflanzt wird, die trotz siebenjährigen Zusammenseins noch nicht verheiratet sind. Der Baum wird in der Regel von Freunden des Paares gepflanzt und geschmückt. Ab diesem Zeitpunkt muss das Paar dem Brauch nach am Jahrestag ihrer Beziehung für diese Freunde einen Umtrunk, ein Essen oder eine Feier mit den gleichen Teilnehmern veranstalten. Dies wird so lange fortgeführt, bis das Paar heiratet.

Wie diese Aufnahmen zeigen wird der Hungerbaum wohl nicht reichlich Früchte tragen.

Fotos: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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