Wirtschaft

Das Ausbaugewerbe in Bayern Ende März 2021

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das Ausbaugewerbe in Bayern erwirtschaftete im ersten Quartal 2021 einen aus-baugewerblichen Umsatz in Höhe von 2,03 Milliarden Euro. Damit erzielte jeder Betrieb im bayerischen Ausbaugewerbe rein rechnerisch einen ausbaugewerbli-chen Umsatz von 1,1 Millionen Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren Ende März 2021 im Ausbaugewerbe in Bayern insgesamt 79 249 Personen tätig, die im ersten Quartal 2021 zusammen 23,0 Millionen Ar-beitsstunden erbrachten und dafür Entgelte in Summe von 692,0 Millionen Euro bezogen. Als bedeutendster Wirtschaftszweig hob sich wiederum die Branche „Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation“ hervor, die aktuell einen ausbaugewerblichen Umsatz von 730,9 Millionen Euro und einen Per-sonalstand von 29 093 tätigen Personen nachwies. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik erzielte das bayerische Aus-baugewerbe im ersten Quartal 2021 einen ausbaugewerblichen Umsatz von insgesamt 2,03 Milliarden Euro. Im aktuellen Berichtszeitraum erwirtschaftete damit jeder ausbau-gewerbliche Betrieb mit Sitz in Bayern rein rechnerisch einen ausbaugewerblichen Um-satz von insgesamt 1,1 Millionen Euro.
In den ausbaugewerblichen Betrieben in Bayern (aktuell 1 832 Betriebe von rechtlichen Einheiten mit mindestens 20 tätigen Personen) waren Ende März 2021 insgesamt 79 249 tätige Personen im Einsatz, die im ersten Quartal 2021 zusammen 23,0 Millionen Stun-den an Arbeitspensum erbrachten. Die meisten dieser Arbeitsstunden wurden abermals im Wirtschaftszweig „Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation“ geleistet (7,9 Millionen Arbeitsstunden bzw. 34,5 Prozent). Für die von Januar bis März 2021 im Ausbaugewerbe insgesamt erbrachte Arbeitsleistung bezogen die Beschäf-tigten Entgelte in Höhe von insgesamt 692,0 Millionen Euro, wovon die 29 093 tätigen Personen im vorbenannten Wirtschaftszweig zusammen 261,3 Millionen Euro erhielten.
Den für das bayerische Ausbaugewerbe aktuell ermittelten ausbaugewerblichen Umsatz nach der örtlichen Ansiedlung der berichterstattenden Betriebe unterschieden, ergibt auf Ebene der Regierungsbezirke den entsprechend größten Umsatzanteil für Oberbayern (37,3 Prozent bzw. 756,4 Millionen Euro) mit großem Abstand vor Mittelfranken (13,4 Prozent), Schwaben und Niederbayern (12,7 Prozent bzw. 12,1 Prozent). Für die drei weiteren Regierungsbezirke Bayerns ergaben sich vergleichbare Anteile zwischen 6,8 Prozent (Oberfranken) und 9,3 Prozent (Oberpfalz).
Hinweis: Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen der vierteljährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe und bei Bauträgern. Im Rahmen dieser Quartalserhebung werden ab Berichtsjahr 2021 wieder die ausbaugewerblichen Betriebe von rechtlichen Einheiten mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt (von Berichtsjahr 2018 bis einschl. Berichtsjahr 2020 lag die Berichts-kreisuntergrenze bei 23 oder mehr tätigen Personen).
Ausführliche Ergebnisse bis auf Kreisebene enthält der voraussichtlich Anfang Kalenderwoche 25/2021 erscheinende Statistische Bericht „Bauhauptgewerbe in Bayern im April 2021“ (E2100C 202104)“. Dieser Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/statistik/bauen_wohnen/baugewerbe als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (0911 98208-6311) oder Fax (0911 98208-6638).

Bericht: Bayerisches  Landesamt für Statistik

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Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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