Kirche

Dank Erzdiözese und Festring: Liederheft für Bayerns Trachtler

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Auf Anregung von Kardinal Reinhard Marx vom Erzbistum München-Freising hat sich das Sachgebiet Volkslied und Volkmusik vom Bayerischen Trachtenverband an die Erstellung eines Gesangsheftes für Feldmessen gemacht. Das nunmehr fertige Heft „Gott zu Ehren lasst uns hören“ konnte Dank der Unterstützung des Festrings München in einer Auflage von 60.000 Stück gedruckt werden, die gesamten Druckkosten übernahm der Festring München mit seinem Präsidenten Karl-Heinz Knoll. Insgesamt waren rund 200 Arbeitsstunden vom Sachgebiet mit Andreas Hilger, Willi Osterholzer und Petra Kölbl erforderlich, bis die Auswahl der Liedstücke fertig und alle Seiten gesetzt waren. Auch die passenden Zeichnungen von Anita Scharnagl und Willi Kölbl erfolgten ehrenamtlich. Bei der Vorstellung des Gesangsheftes bedankte sich Landesvorsitzender Max Bertl vom Bayerischen Trachtenverband bei Kardinal Marx für dessen Idee und Unterstützung sowie bei Präsident Karl-Heinz Knoll für die finanzielle Hilfe. Aufgrund der Unterstützung von Diözese und Festring konnten die Liedhefte inzwischen an die Gauverbände und an die angeschlossenen Vereine kostenlos ausgegeben werden. Zudem kann das Heft beim Trachtenkulturzentrum in Holzhausen (www.trachtenverband-bayern.de) bestellt werden.

Das Gesangsheft, das bei Wallfahrten, Prozessionen und Gaufesten Verwendung finden kann,  beinhaltet neben Liedern für den Gottesdienst unter anderem  aus Messen von Franz Schubert und Michael Haydn  zudem das Glaubensbekenntnis und das Rosenkranzgegebet sowie die Trachten- und Bayernhymne.

 Foto: Robert Kiderle  – v.l.n.r.  Präsident Karl-Heinz Knoll vom Festring München, Andreas Hilger, Vorsitzender vom Sachgebiet Volkslied und Volksmusik, Kardinal Reinhard Marx, Landesvorsitzender Max Bertl und Petra Kölbl, Schriftführerin des Sachgebiets.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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