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Damals und heute: Eggstätter Königslinde

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Unser heutiger Blick ins Eggstätter Gemeindearchiv fällt auf die sogenannte “Königslinde” an der Kreuzung von Priener Straße und Chiemseestraße. Es gibt mehrere Geschichten, wann und warum der mächtige Baum am südlichen Dorfeingang gepflanzt worden ist. Eine davon ist die Durchreise von König Ludwig I. und Königin Therese am 8. September 1846 auf der Poststraße mit einem kurzen Aufenthalt beim Wirt in Weisham.

Sicher ist aber, dass die ursprüngliche Linde vom ersten Bild 1970 einem Sturm zum Opfer fiel. Bild 2 zeigt die Neupflanzung am 07. Mai 1974, dem offiziellen “Tag des Baumes”🌳 Valentin Knott hatte das Grundstück vorher mit der Absicht, bald einen Ersatzbaum zu pflanzen, erworben. Der Bitte von Gemeinde und Schulleitung gemeinsam den Baum zu setzen, kam er sehr gerne nach.

Noch heute heißt die mittlerweile wieder mächtige Linde alle Ankommenden willkommen, wie es auch im Lied von Josef Konrad von 1930 schon heißt: “Von fern schon grüßt der Waldessaum, die Kirche und der Lindenbaum”. Diese und noch mehr spannende Geschichten gibt es in der Eggstätter Gemeindechronik von Meinrad Schroll nachzulesen, die in der Gemeindekasse verkauft wird.

Bericht und Fotos: Gemeinde Eggstätt

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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