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Chiemgauer Rumänienhilfe – Kinderheim soll unterstützt werden

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Liebe Freunde der Rumänienhilfe Ramsau,

wie Ihr sicher schon bemerkt habt, sind unsere Bemühungen in unserer Arbeit zur Zeit sehr stark auf das Kinderheim „Casa Ray“ in Dobreni ausgerichtet. Kürzlich habt Ihr dazu auch einen ganz speziellen Brief über die Nöte des Hauses bekommen. Es ist mit den Heimeltern eine sehr gute und offene Freundschaft entstanden und so bekomme ich immer wieder sehr ausführliche Monatsberichte. Diese Berichte sind wichtig und fördern und stärken auch das Vertrauen in eine gute Zusammenarbeit. So will ich auch Euch, liebe Freunde immer wieder informieren, so dass Ihr sehen könnt wie sich unser Einsatz lohnt.

Zur Information von meiner Seite; Dieses Auto mit Anhänger, letztes Foto, sowie bis jetzt 6.000€ Unterstützung für den Heimbetrieb, sind Spendengelder die von Euch kommen. Dafür will ich alle Spenderinnen und Spendern herzlich danken.

Viel Freude beim lesen.

Euer Hans Alt

Bericht vom Kinderheim Casa Ray in Dobreni – Herbst 2017

Die Hektik der täglichen Aktivitäten ist unvorstellbar und mit schnellen Schritten sind wir vom Sommer in den Herbst getreten. Die Ferien sind vorbei und die Schule hat begonnen, das intensive Grün der Bäume ist in die warmen Herbstfarben übergegangen und so vergehen, ja fliegen die Jahre dahin.

In diesen letzten zwei Monaten wurden die beiden Brüder Florin und Vasile 15 bzw. 12 Jahre alt und die zwei Schwestern, Dumitrita und Gabriela 13 bzw. 10 Jahre alt. Die Kinder vergnügten sich, spielten „Alles Gute zum Geburtstag“, sie brachten Glückwünsche, sie bliesen Kerzen aus, machten Fotos, sie lachten und fühlten sich gut anlässlich dieser Tage.

Der Septemberanfang brachte auch den Kindern große Freude, weil wir in das viel erwartete Lager von INTREGO bei Targu Mures in die Ferien gegangen sind. In diesem Jahr war der Grund, der die Kinder vom Casa Ray am meisten anzog, dass wir gemeinsam mit anderen Jugendlichen, insgesamt 80 Personen, verbunden waren. Sie knüpften enge Freundschaften, konkurrierten miteinander, lernten und lobten Gott. Zusammen, verbrachten sie eine wundervolle Zeit! Außerdem gab es für die Kinder eine Überraschung: am Ende des Lagers besuchten wir den zoologischen Garten von Targu Mures, in dem sie Raritäten sehen konnten, die sie noch nie in ihrem Leben sahen. Dieses Lager hatte einen positiven Einfluss auf sie und war viel zu schnell zu Ende. Die Wünsche und Gedanken gehen schon in das nächste Jahr, in der Hoffnung, wieder zu diesem Traumplatz gehen zu dürfen.

Nur zwei Tage nachdem wir aus dem Lager zurückgekehrt waren, begann die Schule! “Berge „von Requisiten,“ Hügel „von Kleidern, Schuhen, Blumen, alles wurden für den Beginn der Schule vorbereitet. Jetzt sind die Kinder schon müde von Hausaufgaben, sie haben sogar schon Noten erhalten und erwarten ungeduldig die Weihnachtsferien. Dieses Jahr kam Laura in die Schule, und Doinita und Florin kamen ins Gymnasium.

Der Herbst brachte die üblichen Aktivitäten mit sich.  Lebensmittelkonservierung, Gemüse- und Obsternte, Holzlieferung, Kornfüllung, alles Vorbereitungen für den Winter.

Während dieser Zeit genossen wir auch einige Tage mit Maria, einem unserer Mädchen. Sie wohnt jetzt in Iasi und wollte mit uns eine Woche ihres Urlaubs verbringen. Dort arbeitet sie als Krankenschwester im Krankenhaus von Iasi auf der Neurochirurgie.

Zu guter Letzt , wollen wir Gott und all den Leuten danken, die ihre Sorge über Casa Ray in diesen Tagen gezeigt haben: Dank an die irischen Freunde, die unser Essen gespendet haben, den Freunden in Amerika, die Kindern die Gedächtnisstöcke anboten haben, sehr nützlich jetzt, als die Schule begann, Freunde von Rumänien, die uns Getreide gespendet haben, Freunde in Deutschland, die uns eine große Überraschung bereiteten und für Kinder einen Kleinbus und einen Anhänger kauften, den wir in der nächsten Periode erhalten werden (Im Juli-Bericht sagten wir, wir hätten Probleme mit dem blauen Kleinbus).

Das Problem der Finanzierungslücke von 44% des monatlichen Budget ist noch nicht gelöst… … wir haben noch keinen Ersatz gefunden, um dieses Problem zu bewältigen. Doch wir danken Gott für die Menschen, die im August und September einen Teil unseres Defizits ausgefüllt haben. Gott soll sie belohnen und wir bitten Euch, uns in unseren Gebeten zu helfen, dieses große Problem zu lösen.

Das Team vom Casa Ray.

 

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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