Kultur

Chiemgauer Gemeinschaftsprojekt „MundArt-Weg“

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im Einzugsgebiet des Priener Mittelschulverbandes soll ein gemeindeübergreifender MundArt- Weg entstehen, den die Schülerinnen und Schüler der Franziska- Hager Mittelschule gemeinsam mit ihren Lehrern und mit Unterstützung durch Fachleute entwerfen und gestalten. Zu einem Planungstreffen kamen die Vertreter der Gemeinden aus Aschau i.Chiemgau, Breitbrunn, Rimsting, Gstadt, Eggstätt und Prien mit der Schulleitung Marcus Hübl (Vierter von links) und Lehrern zusammen. Entlang verschiedener Spazier- und Wanderwege in den jeweiligen Gemeinden, werden Schilder gestaltet, auf denen regionale, mundartliche Ausdrücke beschrieben und erklärt werden. Auf den Tafeln wird auch ein QR-Code abgedruckt sein, auf dem von den Schülern ein Text eingesprochen ist, sodass man den Dialekt auch hören kann und der Zuhörer weiterführende Informationen erhält. Die Gemeinden haben sich jeweils passende Themenbereiche für ihren Standort überlegt. Zusätzlich soll der MundArt-Weg auf einem Flyer vorgestellt werden, in dem Interessierte Informationen zur Wegführung und weiterführendes Material finden. Am Ende der Sitzung und Absprachen (siehe Foto) waren sich alle Beteiligten einig, dass der MundArt-Weg nicht nur eine „bärige Sach“ für die Schüler wird, die sich intensiv mit ihrem regionalen Dialekt auseinandersetzen, sondern auch einen Mehrwert für die beteiligten Gemeinden hat, die damit ihr Angebot für Touristen erweitern können. Die Umsetzung bzw. Einrichtung dieser MundArt-Weg in den jeweiligen Gemeinden soll bis zum Sommer 2022 gegeben sein.

Bericht und Foto: Tourist-Information Aschau i. Chiemgau

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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