Leitartikel

Chiemgauer Böllerschützen pflegten Christkindlanschießen

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die lautstarke Ankündigung des Weihnachtsfestes in Form des „Christkindl-Anschießens“ wird in vielen Orten gepflegt. Wie Sebastian Hering aus Eggstätt, seit 2019 Bezirksreferent für Süd-Ost-Oberbayern mit 15 von ihm betreuten Schützengauen mit 139 Böllergruppen und rund 2.000 weiblichen und männlichen Böllerern informiert, wurde ein zeitgleiches Böllern vereinbart. So fanden sich Priener, Rimstinger, Breitbrunner, Griestätter, Pfaffinger, Forstinger, Eggstätter („Moosböllerer“) und Bad Endorfer Gruppierungen an Chiemsee-Ufern, am Inn, am Weiher in Breitbrunn und in Amerang ein. Unsere Aufnahme zeigt Bad Endorfer Böllerschützen bei ihrem Auftritt in Amerang. Auch zum Jahreswechsel wollen die Böllerschützen aus dem Chiemgau wieder ihren Brauch pflegen, dazu Sebastian Hering: „Aufgrund der Form unserer Brauchtums-Ausübung ist die Wahrung des Abstands schon vorgegeben, aber dennoch schauen wir, dass es zu keinen größeren Ansammlungen von Aktiven und Zaungästen kommt“.

Fotos: Sebastian Hering – Eindrücke vom Christkindl-Anschießen der Chiemgauer Böllerer – Bilder zeigen Mitglieder der Böllergruppe Bad Endorf bei ihrem Auftritt in Amerang.

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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