Tourismus

Chiemgau: 35 Prozent mehr Übernachtungen im Juni | Oberbayerischer Durchschnitt: 8 Prozent

Die aktuellen Tourismuszahlen des Statistischen Landesamts belegen wieder einmal: Der Chiemgau ist als Urlaubsregion äußerst beliebt. Im Juni 2017 übernachteten im Chiemgau 35 Prozent mehr Gäste als im Juni 2016. Das liege auch daran, dass die bayerischen Pfingstferien heuer erst im Juni begonnen haben, sagt Jens Hornung, Marketingleiter bei Chiemgau Tourismus. Der Marketingexperte kann aus dem oberbayernweit besten Wert noch weitere Faktoren ablesen: „Der Chiemgau ist zuallererst eine Urlaubsregion, sonst wären solche Zahlen nicht möglich. Es gibt Regionen, die stark von den Übernachtungen im Geschäftstourismus oder in Rehabilitationskliniken geprägt sind. Da sind die Ausschläge in Ferienzeiten meist nicht so hoch.“ Dennoch sei der Zuwachs von 35 Prozent im Vergleich zu anderen Regionen außerordentlich stark. Der oberbayerische Durchschnitt liegt bei acht Prozent.

Auch bei der Aufenthaltsdauer ist der Chiemgau mit 3,8 Tagen für das erste Halbjahr nicht nur in Oberbayern, sondern in ganz Bayern an der Spitze. Lediglich im benachbarten Berchtesgadener Land bleiben die Gäste im Schnitt 3,9 Tage. Der bayerische Durchschnitt beträgt 2,5 Tage.

Die aktuellen Zahlen sind auch für Geschäftsführer Stephan Semmelmayr Anlass zu großer Freude. Zu verdanken sei dieses Ergebnis in erster Linie den engagierten Gastgebern, ergänzt Semmelmayr: „Sie sorgen mit ihrem unermüdlichen Einsatz dafür, dass die Gäste gerne kommen, sich wohlfühlen und gerne wiederkommen.“ Wie alle Inlandsziele profitiert auch der Chiemgau von der derzeitigen Zurückhaltung vieler Deutscher, in Länder zu reisen, die in der jüngsten Vergangenheit von Terroranschlägen heimgesucht wurden. Der Tourismusexperte warnt davor, „sich auf diesem Bonus auszuruhen“.

Pressemitteilung der Chiemgau Tourismus e. V.

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Rainer Nitzsche

Rainer Nitzsche

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Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.

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