Kirche

Caritas-Leiterin Hümmeler geht in Ruhestand

Elke Hümmeler, Leiterin des Ressorts Caritas und Beratung und Ordinariatsdirektorin im Erzbischöflichen Ordinariat München, beginnt zum 31. März die Ruhephase ihrer Altersteilzeit. Die promovierte Theologin hatte den Bereich seit vielen Jahren geleitet: 1996 zunächst als Leiterin des Referats Caritative und soziale Aufgaben, ab 2011 als Leiterin des Ressorts Caritas und Beratung. 1996 war die gebürtige Westfälin als erste Frau in einer bayerischen Diözese zur Ordinariatsrätin ernannt worden. 2011 wurde sie Ordinariatsdirektorin und war zuletzt für 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Zudem war die 62-Jährige für die sozialen Verbände mit mehr als 20.000 Hauptamtlichen und ebenso vielen Ehrenamtlichen zuständig.

Die Ordinariatsspitze dankt Hümmeler „von Herzen für die langjährige, wirkungsvolle und tatkräftige Arbeit für die Erzdiözese“. Ihr Einsatz für die Caritas der katholischen Kirche kommt nach den Worten von Amtschefin Stephanie Herrmann und Generalvikar Christoph Klingan „aus tiefer Glaubensüberzeugung und war und ist ihr Herzensanliegen“. Zudem habe Hümmeler als erste Ordinariatsrätin „Pionierarbeit geleistet“. Dabei habe sie sich „immer den klaren Blick für das Machbare bewahrt“.

Die Aufgaben von Hümmeler als Leiterin des Ressorts Caritas und Beratung wird ab 1. April kommissarisch Andrea Thiele wahrnehmen. Zudem übernimmt Thiele die Hauptabteilung Caritas und Soziales. Die 51-jährige Religionspädagogin und Organisationsentwicklerin leitet derzeit die Abteilung Soziale Verbände und Träger im Caritas-Ressort des Erzbischöflichen Ordinariats.

Bericht und Foto: Erzbischöfliches Ordinariat

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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