Corona-Krise

Burg Hohenaschau mit Stern der Hoffnung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht erstrahlt erstmals weit über die Gemeindegrenzen von Aschau i.Chiemgau hinaus  –  Es wäre so schön gewesen: Glühwein und Lebkuchen, herzhafte und süße Schmankerln, festliche Beleuchtung. Alles war organisiert, ein stimmungsvollen Rahmenprogramm und über 40 Aussteller hätten zu einer besinnlichen Auszeit am geplanten „Aschauer Adventsmarkt“ im Kurpark geladen.

Die Corona-Pandemie jedoch hat die Gemeinde und Tourist Info dazu bewogen, den Adventsmarkt abzusagen. Die Entscheidung war schwer, aber unumgänglich. Es wäre unsolidarisch und verantwortungslos einen Markt abzuhalten. Es gilt jetzt füreinander und miteinander zu handeln, um die Situation nicht weiter entgleisen zu lassen. Doch hat man sich in Aschau i.Chiemgau kurzerhand etwas Anderes überlegt und so wird in der Adventszeit erstmals etwas Einzigartiges erstrahlen. Als Zeichen der Zuversicht, des Zusammenhaltes, der Hoffnung und des Friedens wird an der Nordseite des Schlossturmes auf Schloss Hohenaschau ein 4,5 m großer Stern leuchten, an dem sich nicht nur die Bürger von Aschau, sondern auch die Menschen in der Region erfreuen sollen. „So etwas gab es bis jetzt noch nie und es ist eine Freude, dass unsere Idee mit dem übergroßen Stern umgesetzt werden konnte“, freut sich Aschaus Tourismuschef Herbert Reiter. Bauhofleiter Rudi Angermaier mit seiner Mannschaft und Peter Freisler von Priental Elektronik haben dabei geholfen, dieses Projekt zu verwirklichen. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die diesem Vorhaben zugestimmt hat.

Die Besonderheit der Advents- und Weihnachtszeit zeigt sich in vielen kleinen konkreten Gesten des Mitgefühls. Auch Aschaus Erster Bürgermeister Simon Frank ist ganz angetan: „Dieser besondere Stern soll ein Grund mehr sein, uns zu besinnen und nicht die Hoffnung in dieser Zeit der Prüfung, die wir durchleben, zu verlieren. Auch wenn in diesem Jahr das Licht des Weihnachtsfests etwas durch die Konsequenzen der Pandemie getrübt ist, so wird in Aschau i.Chiemgau ein positives Zeichen gesetzt“. „Freuen wir uns, so doch etwas zur Vorfreude auf Weihnachten hin beitragen zu können“, so Herbert Reiter.

Als weitere Besonderheit in der Vorweihnachtszeit werden die Aschauer Bläser an den vier Advents-Sonntagen, jeweils um 16 Uhr, aus den Fenstern des Schloss-Turms weihnachtliche Weisen und Lieder spielen.

Bericht: Tourist-Information Aschau i. Chiemgau – Foto: Berger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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