Grüne Woche Berlin

Bundeskanzler Merz auf der Grünen Woche

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Am Dienstag besuchte Bundeskanzler Friedrich Merz den Branchenstand des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) auf der Grünen Woche in Berlin. Der Bundeskanzler informierte sich über die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsfragen von Wald, Forstwirtschaft und Holzverwendung in Deutschland.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand der persönliche Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Forst- und Holzwirtschaft. Dabei ging es unter anderem um die Rolle des Waldes im Klimaschutz, die Bedeutung einer nachhaltigen und aktiven Waldbewirtschaftung sowie um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz der gesamten Wertschöpfungskette – insbesondere für den ländlichen Raum.

DFWR-Präsident Christian Haase präsentierte die vielfältigen Informations- und Mitmachangebote und führte Bundeskanzler Friedrich Merz über den Branchenstand: „Der heutige Besuch unterstreicht die Bedeutung des Waldes für unser aller Leben. Unsere Wälder leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft und für regionale Wertschöpfung. Für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer ist entscheidend, dass politische Rahmenbedingungen Schutz, Nutzung und wirtschaftliche Entwicklung gemeinsam ermöglichen und praxistauglich ausgestaltet werden. Der Besuch des Bundeskanzlers war zugleich ein klares Signal für das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit unserer Branche.“

Im Anschluss an den Rundgang übergab der DFWR-Präsident als symbolisches Zeichen für die wirtschaftliche Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft ein Modell eines Harvesters an Bundeskanzler Merz. „Völlig zurecht hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen den diesjährigen Internationalen Tag des Waldes unter das Motto “Wald und Wirtschaft” gestellt“, so DFWR Präsident Haase. „Insbesondere im Ländlichen Raum gilt die holzbasierte Wertschöpfung als Schlüsselbranche. Mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 174 Mrd. Euro, 156.000 Unternehmen und 870.000 Beschäftigten hat sie einen hohen Stellenwert für die Wirtschaftskraft in unserem Land. Das müssen wir fördern und weiter ausbauen!“

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) ist die Stimme für rund zwei Millionen private und öffentliche Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die die Fläche von etwa 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland nachhaltig pflegen und bewirtschaften. Die Mitgliedsorganisationen des DFWR vertreten den Privat-, Staats- und Körperschaftswald, die Forstwissenschaft, die mit der Forstwirtschaft verbundenen berufsständischen Verbände und weitere mit der Erhaltung und Förderung des Waldes und der Forstwirtschaft befasste Organisationen.

Bericht und Foto: DFWR (v.l.n.r.: Axel Miske, DFWR-Geschäftsführer; Jörn Kimmich, Präsident DHWR, Bundeskanzler Friedrich Merz; Christian Haase, Präsident DFWR; Arno Fillies, DFWR) 



Redaktion

Toni Hötzelsperger

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