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Brunnenabbau Herrenchiemsee

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Nach dem ersten wirklich warmen Frühlingswochenende konnten ab Mittwoch endlich die Planen der Brunnenabdeckungen im Schlosspark Herrenchiemsee entfernt werden, da diese unbedingt gänzlich trocken eingelagert werden müssen, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Seit Donnerstag läuft nun der Abbau der Gerüste über den Brunnenaufbauten, für den sich die Schlossverwaltung Herrenchiemsee einen 50t-Kran auf die Insel geholt hat. Mit Hilfe dieses Kranes werden die über die Aufbauten gestülpten Gerüste jeweils  in 3 Teilen herausgehoben und neben den Brunnen gestellt, wo sie dann für die anschließende Einlagerung auseinander gebaut  werden.

Nach dem Abbau der Gerüste erfolgt noch eine Reinigung des Brunnenbodens vom Winterschmutz, bis dann mit der Befüllung begonnen werden kann, die pro Brunnen gut 8 Tage dauern wird, da kapazitätsbedingt nur maximal rund 300 cbm Wasser pro Tag in die jeweils ca. 2.600 cbm fassenden Brunnen gepumpt werden können. „Wenn alles gut weitergeht, müssten wir bis Ende April/Anfang Mai soweit sein, dass die Brunnen wieder in Betrieb genommen werden können“, hofft Josef Austermayer, der Chef der Inselverwaltung.

„Aber auch ohne Brunnen ist die Herreninsel mit seinen einzigartigen Besichtigungsobjekten natürlich immer ein Besuch wert. Dies gilt umso mehr, als nun im Frühling wieder überall die Natur erwacht, viele Blumen zum Blühen beginnen und alle Objekte sich bestens gereinigt und `herausgeputzt´ den Besuchern präsentieren“, meint Austermayer.

Pressemitteilung – Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee –  Brunnenabbau Herrenchiemsee

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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