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BR-Hörfunk bleibt die Nummer 1 in Bayern

Der Bayerische Rundfunk behauptet seine Spitzenposition auf dem bayerischen Radiomarkt. BAYERN 1 gewinnt erneut viele Hörerinnen und Hörer hinzu und bleibt das mit Abstand meistgehörte Programm Bayerns. Bundesweit hören täglich 6,23 Millionen Menschen die Radioprogramme des Bayerischen Rundfunks.

Der Erhebungszeitraum für die heute veröffentlichten Zahlen der ma 2020 Audio I endete im Dezember 2019. Seit Beginn der Corona-Krise ist die Mediennutzung insgesamt spürbar angestiegen. Dies zeigt sich in den aktuellen Fernsehreichweiten, den Radio-Livestream-Aufrufen, den Abrufzahlen der Informations-Websites und -Apps sowie der entsprechenden Podcasts, die überwiegend von öffentlich-rechtlichen Sendern angeboten werden.

So haben in den letzten beiden Wochen (16.03. – 30.03.2020) die Live-Streams aller BR-Radiowellen hinzugewonnen: Über alle Wellen hinweg ergibt sich ein Zuwachs von gut einem Viertel (26 Prozent). Den stärksten Anstieg verzeichnet B5 aktuell mit einem Wachstum von

66 Prozent. Das gestiegene Informationsbedürfnis in der Krise zeigt sich aber auch bei anderen Wellen: BAYERN 3 plus 26 Prozent, BAYERN 1 plus 21 Prozent, Bayern 2 plus 19 Prozent.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. schreibt in ihrer Mitteilung zu den heute veröffentlichten Hörerzahlen von einem außerordentlichen Boom in der Nutzung von Radio- und Audioangeboten. „Die Gattung erweist sich damit einmal mehr gerade in Krisenzeiten als robust, reichweitenstark und relevant – für die Hörer und Nutzer wie auch für die Werbewirtschaft.“

Die Zahlen der ma 2020 Audio I für die Hörfunkwellen des BR in der Übersicht

BAYERN 1: Die Tagesreichweite im Freistaat steigt von 26,1 Prozent (ma 2019 Audio II) auf 27,3 Prozent und damit auf die höchste Reichweite seit 2010. Täglich schalten bundesweit 3,3 Millionen Hörerinnen und Hörer BAYERN 1 ein. Dies sind 160.000 mehr als in der letzten media analyse. Und: BAYERN 1 bleibt das mit großem Abstand meistgehörte Radioprogramm Bayerns. Mit 26,4 Prozent Marktanteil, dies ist ein Zuwachs von zwei Prozentpunkten, und einer Verweildauer von 209 Minuten wird keine Hörfunkwelle so lange und intensiv gehört wie BAYERN 1.

Bayern 2: Nach den Rekordergebnissen der beiden vorherigen Erhebungen mit je 5,0 Prozent erreicht Bayern 2 eine Tagesreichweite von 4,5 Prozent. Bundesweit widmen sich täglich 560.000 Hörerinnen und Hörer dem vielfach preisgekrönten Kultur- und Informationsprogramm des Bayerischen Rundfunks.

BAYERN 3 schalten jeden Tag 2,64 Millionen Hörerinnen und Hörer ein, davon über 1,1 Millionen aus der Altersgruppe der 14- bis 39-Jährigen. Damit bestätigt BAYERN 3 seine starke Stellung in dieser Zielgruppe. In Bayern liegt die Reichweite bei 20,7 Prozent (ma 2019 Audio II: 22,5 Prozent).

BR-KLASSIK widmen sich täglich 260.000 Klassikliebhaber. In Bayern erzielt das Klassikprogramm des Bayerischen Rundfunks eine Reichweite von 1,9 Prozent (ma 2019 Audio II: 2,1 Prozent).

B5 aktuell erzielte im Vorjahr die höchste Resonanz seit Sendestart (ma 2019 Audio I: 6,9 Prozent; ma 2019 Audio II: 6,8 Prozent). In der ma 2020 Audio I liegt die Reichweite bei 6,1 Prozent. Mit diesem Ergebnis bleibt das Informations-Flaggschiff des Bayerischen Rundfunks das erfolgreichste Info-Programm im Sendegebiet.

BR Heimat begrüßt täglich 130.000 Hörerinnen und Hörer. Das digitale Vollprogramm mit bayerischer Musik und Geschichten aus und über Bayern erzielt im Freistaat eine Tagesreichweite von 1,1 Prozent (ma 2019 Audio II: 1,4 Prozent).

Über die Schlagerwelle Bayern plus und das junge Programm des BR, PULS, liegen in der media analyse keine Hörerzahlen vor.

Über die ma Audio: Die ma Audio ist die Konvergenzstudie der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) für Radio und Audio. Die hier ausgewiesenen Reichweiten umfassen die Radionutzung über alle Verbreitungswege inklusive Online und DAB+. Die ma 2020 Audio II wird am 15. Juli 2020 veröffentlicht.

Bericht: Bayersicher Rundfunk

Foto: BR Heimat – der jüngste Sender verzeichnet am Tag rund 130.000 Zuhörer

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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