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BR Fernsehen: Bischof von Myra zum Nikolaustag

In der kommenden Ausgabe der Sendung Bayern erleben – Das Magazin, die am Montag, 6. Dezember 2021, um 21 Uhr im BR Fernsehen ausgestrahlt wird, geht es um die Vorweihnachtszeit und wie diese in Pandemie-Zeiten in Bayern gestaltet wird.

Am 6. Dezember, zu Sankt Nikolaus, gedenkt man des großzügigen Gabenbringers, der in der Not hilft. Dieser Brauch geht auf die Figur des Heiligen Bischof von Myra aus dem 4. Jh. zurück. Heute lässt er sich in vieler Hinsicht auslegen, nach dem Motto: Wie können sich Menschen gegenseitig Freude bereiten?

Vieles war während des Lockdowns nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Trotzdem ist die Sehnsucht groß, die Advents- und Vorweihnachtszeit miteinander zu gestalten. In “Bayern erleben” wird gezeigt, wo und wie dies geschieht.

Moderator Matthias Luginger ist auf der Christbaum-Kultur von Familie Wiedemann im schwäbischen Heretsried dabei. In der Adventszeit herrscht hier Hochbetrieb. An den Wochenenden kommt viel Kundschaft, um sich den Lieblingsbaum auszusuchen und selbst zu fällen. Matthias Luginger ist dabei, wenn es darum geht, für jeden Geschmack und Bedarf den schönsten und passendsten auszuwählen.

Weitere Themen der Sendung

Motorrad-Nikoläuse
(Irschenberg / Oberbayern)

Eine Gruppe von engagierten Motorradfahrern verwandelt sich in Lebkuchen backende Nikoläuse. Die Mitglieder und Freunde des Vereins Bavarian American Brotherhood versammeln sich in einer Backstube in Irschenberg und produzieren bis zu 700 Lebkuchen in Motorradform, die sie dann per Hand auch noch mit Zuckerguss verzieren. Anschließend hüllen sich die Motorradfahrer in Nikolauskostüme, schwingen sich auf ihre Maschinen und besuchen unter anderem Altenheime und eine Arbeitersiedlung in Bad Aibling, um ihre Päckchen an Heimbewohnerinnen und Heimbewohner und Bedürftige zu verteilen.

Ein Weihnachtshaus zum Staunen
(Geisenhausen / Niederbayern)

Sie lieben Weihnachten, und sie möchten mit ihrem geschmückten Haus im niederbayerischen Geisenhausen bei Landshut die Herzen höher schlagen lassen: Julian und Melanie Gnauer mit ihrer Tochter Annabell schmücken ihr komplettes Haus und den angrenzenden Garten mit über 30.000 Lichtern, bauen eine Krippe und eine kunstvolle Eiswelt auf. Ob und wie der Zauber am Ende gelingt, bleibt für alle spannend. Ab dem ersten Advent dürfen Freunde, das ganze Dorf und alle Fans die Pracht bestaunen.

Virtuelle Weihnachtsfeier
(München + Nürnberg)

Feiern im Kreise der Kolleginnen und Kollegen gehört für viele Beschäftigte zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Doch in Zeiten von Corona-Beschränkungen und Homeoffice sind solche Zusammenkünfte kaum praktikabel. Also bietet sich die virtuelle Variante an. Und einige Firmen haben sich darauf spezialisiert: Im Münchner Social-Start-Up-Unternehmen Kuchentratsch backen Seniorinnen und Senioren Kuchen und verschicken Backmischungen, damit diese bei virtuellen Weihnachtsfeiern zum Einsatz kommen. Diesmal gehen die Backmischungen an eine Firma in Nürnberg, wo alle Beteiligten vor dem Computer oder Laptop ausprobieren wollen, wem der beste Kuchen gelingt.

Ein Krippenweg entsteht
(Regensburg / Oberpfalz)

Die Weihnachtsmärkte sind abgesagt, größere Weihnachtsfeiern finden nicht statt. Was bleibt da noch, um die Adventszeit zu feiern? In einigen Städten lädt ein besonderer Spaziergang durch die Altstadt dazu ein, kunstvolle und originelle Krippen zu bewundern. Auch in Regensburg erschaffen in einer koordinierten Gemeinschaftsaktion viele Bastler und Handwerker ganz verschiedene Werke. In Geschäften, Hotels, Museen und Kirchen werden dann über 60 Krippen ausgestellt – von der Miniatur, die in eine Streichholzschachtel passt, bis zur lebensgroßen Darstellung der Heiligen Familie. Wer mag, kann einem Rundweg folgen, der zur Besinnung und Einstimmung auf Weihnachten einladen soll. Corona-konform im Freien und mit Abstand lockt so doch ein abwechslungsreicher Advents-Ausflug.

Weitere Informationen unter www.br.de.

Text und Bildmaterial: Bayerischer Rundfunk

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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