Allgemein Leitartikel

Bombenfund am Bahnhof Rosenheim: 500-Kilo-Bombe am Rosenheimer Bahnhof erfolgreich entschärft

500-Kilo-Bombe am Rosenheimer Bahnhof erfolgreich entschärft
Die Bombe konnte nach über einer Stunde erfolgreich entschärft werden.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim
Bombenfund am Bahnhof Rosenheim: Evakuierung abgeschlossen – Bombenentschärfung begonnen
Rosenheim. Die Evakuierung des Bereichs im Radius von rd. 500 Meter um den Bombenfund konnte nach etwa zweieinhalb Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. Die ganz überwiegende Mehrheit der Anwohner und Verkehrsteilnehmer hat sehr besonnen auf die Situation reagiert. „Ich danke allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Kooperationsbereitschaft. Das hat die Räumung des Evakuierungsbereichs beträchtlich erleichtert“, zeigte sich der Leiter der FüGK, Stadtbrandrat Hans Meyrl mit dem Verlauf der Maßnahme zufrieden.
Der Sprengmeister beginnt in Kürze mit der Entschärfung der 500 Kilo-Bombe. Die Entschärfung soll bei gutem Verlauf ca. eine Stunde dauern.
Die Luitpoldhalle in der Stemplingerstraße 3 steht den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor als Ausweich- und Notquartier zur Verfügung. Rd. 200 Personen haben von der Unterbringung in der Halle bisher Gebrauch gemacht.
Nach einer ersten Zwischenbilanz sind an der heutigen Bombenentschärfung insgesamt 173 Feuerwehrleute, 100 Polizeibeamte, 80 Einsatzkräfte von Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst, 55 Kräfte des THW, 20 Beamte der Bundespolizei und 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Führungsgruppe Katastrophenschutz aktiv – insgesamt also 490 Einsatzkräfte.
Das Bürgertelefon steht weiterhin unter der Telefonnummer 08031-365-8365 für alle Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um den Bombenfund zur Verfügung.

 

19:35 Uhr Information der Stadt Rosenheim

Der Schienenfernverkehr ist inzwischen aufgrund der Witterungslage im Rosenheimer Raum komplett eingestellt. Der Nahverkehr in Richtung Rosenheim endet am Münchener Ostbahnhof. Aus Richtung Salzburg werden die Regionalzüge in Bad Endorf abgestellt. Schienenersatzverkehre sind eingerichtet. Haltepunkt in Rosenheim ist am Busbahnhof Stadtmitte in der Stollstraße. Haltepunkt aus Richtung München ist in Ostermünchen, aus Richtung Kufstein in Raubling und auf der Holzkirchener Strecke in Kolbermoor.

 

Rosenheim. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat den Evakuierungsbereich im Zuge der vorgesehenen Kampfmittelräumung am Rosenheimer Bahnhof inzwischen festgelegt. Er umfasst 1.792 Bürgerinnen und Bürger. Die Abgrenzung des zu räumenden Bereichs ist auf der beigefügten Karte ersichtlich. Er erstreckt sich im Süden von der Kufsteiner Straße ab der Mangfallbrücke stadteinwärts über die Einmündung der Kunstmühlstraße in die Enzensberger Straße im Westen bis zur Münchener Straße im Norden und der Kreuzung Gießerei-/Kufsteiner Straße im Nordosten. Mit der Evakuierung soll um 19.30 Uhr begonnen werden.

Seitens der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Rosenheim stehen insgesamt rd. hundert Einsatzkräfte zur Verfügung, um das Evakuierungsgebiet zu räumen. Der Evakuierungsbereich wird für alle Verkehre gesperrt.

„Der Sprengmeister wird mit der Entschärfung der US-amerikanischen Bombe beginnen, sobald der Evakuierungsbereich freigeräumt ist. Deshalb appellieren wir an alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger, kooperativ zu sein und sich aus dem Evakuierungsbereich zu entfernen“, so FüGK-Leiter und Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Das Notquartier in der Luitpoldhalle, Stemplinger Straße 3 wurde von Kräften des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes inzwischen eingerichtet und steht bis zur Freigabe des Evakuierungsbereichs als Auffangquartier zur Verfügung.

Das Bürgertelefon steht unter der Telefonnummer 08031-365-8365 für alle Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um den Bombenfund zur Verfügung.

Karte: Polizeiinspektion Rosenheim

 

Zugverkehr noch ungehindert – Evakuierung angekündigt – Notquartier in der Luitpoldhalle

Rosenheim. Im Zuge von Sondierungsmaßnahmen zur Verlegung des Mühlbachs wurden heute Bombenfragmente aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine 500 Kilo-Bombe. Die Bombe liegt im Bereich des Gleises 13. Der Fundort der Bombe wurde inzwischen im Bereich der Gleise 6 bis 13 abgesperrt. Der Kampfmittelräumdienst ist in Rosenheim eingetroffen und macht sich vor Ort ein Bild von der Lage.
Der Bahnverkehr sowie der Verkehr auf den anliegenden Straßen sind bis jetzt nicht vom Bombenfund beeinträchtigt. Lediglich die Durchfahrtgeschwindigkeit der Züge wurde reduziert.

„Voraussichtlich soll die Bombe noch heute entschärft werden. Dazu ist mit Evakuierungen in einem Radius von ca. 500 m um den Fundort zu rechnen. Der genaue Evakuierungsbereich wird derzeit festgelegt“, so FüGK-Leiter und Stadtbrandrat Hans Meyrl.
Für Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Evakuierungsbereich wird in der Luitpoldhalle, Stemplinger Straße 3 ein Notquartier eingerichtet.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon aktiviert, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar ist.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim
Foto unten: Polizeipräsidiums Oberbayern Süd || Bild vom Fundort der Bombe am Rosenheimer Bahnhof

Über den Autor

Rainer Nitzsche

Rainer Nitzsche

Als Webseiten - Programmierer habe ich diese Internetpräsenz entwickelt und erstellt. Mit viel Sorgfalt wurde die Plattform durchdacht, optimiert, gefeilt und getunt. Bin auch für die kontinuierliche Betreuung und Pflege der Webseite verantwortlich und habe ein Auge auf die tägliche Aussendung unseres Newsletters.

Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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