Brauchtum

Böllerschützen an Heilig Abend: „Der Chiemgau wacht auf“

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die gemeinsamen und traditionellen Christkindl-Anschießen der Chiemgauer Böller- und Feuerschützen sind heuer wegen Corona nicht möglich. Allerdings hat sich der Schützengau Chiemgau-Prien in Abstimmung mit dem Landratsamt Rosenheim um eine Sonder-Genehmigung für Einzel-Aktivitäten erfolgreich bemüht. So dürfen die einzelnen Mitglieder der Schützenvereine und Böllergemeinschaften zu gleichen Zeiten ihre jeweiligen Schüsse abgeben. Hierzu machen nach einer umfangreichen Koordinierungs-Aktion durch den Gau-Referenten Böller Sebastian Hering aus Eggstätt folgende Gruppierungen mit: die Königlich-Privilegierte Feuerschützengesellschaft von Prien, die Böllerschützen der Schützengesellschaft Bad Endorf, die Moosschützen aus Eggstätt, die Schützengesellschaft Schafwaschen-Rimsting sowie die Schützengesellschaft „Gemütlichkeit“ in Breitbrunn. Vorgesehen ist, dass am Donnerstag, 24. Dezember zum Heiligen Abend jeder Schütze vor der eigenen Haustüre um 16 Uhr, um 16.05 Uhr und um 16.10 Uhr einen Böllerschuss abgibt ganz nach dem Motto „Der Chiemgau wacht auf“. Damit sollen – so Sebastian Hering – positive Schwingungen für bessere Zeiten erzeugt werden.

Nachmeldung: Auch der Gau Wasserburg beteiligt sich an dieser Aktion!

Archiv-Fotos: Hötzelsperger – Chiemgauer Böllerschützen

Nähere Informationen: Sebastian Hering, Tel. 08056-1341   oder   info@sebastianhering.de – (Sebastian Hering ist seit Frühjahr 2019 Bezirksreferent Böller für Süd-Ost-Oberbayern mit 15 von ihm betreuten Schützengauen,  darin 139 Böllerguppen und etwa 2.000 Bölleren.)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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