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Blutspende wieder im Aufwind

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Nach einem aus Sicht des Blutspendedienstes des BRK (BSD) problematischen Sommer, der die wertvollen Blutreserven stark beanspruchte, hat sich die Lage wieder etwas entspannt.

Georg Götz, Geschäftsführer des BSD betont: „Dies ist in erster Linie der Spendebereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger in Bayern zu verdanken, die unseren Aufrufen gefolgt sind. Ein selbstloser Akt, für den allen Beteiligten großer Dank und Respekt gebührt.“

Aufgrund der geringen Haltbarkeit der Blutpräparate von lediglich 42 Tagen ist das Thema Blutspende jedoch immer akut. „Es wäre ein verheerender Fehler, sich auf der aktuellen Situation auszuruhen. Wir sind wohlgemerkt auf dem Weg zur Normalität, ein Überschuss besteht keinesfalls. Gerade jetzt sind wir auf das kontinuierliche Engagement der Blutspender in Bayern angewiesen“, bekräftigt Georg Götz.

Der November bietet allen Lebensrettern im Freistaat erneut zahlreiche Möglichkeiten, Großartiges zu leisten und die Versorgung von schwer kranken sowie verletzten Mitmenschen mit einer guten Tat zu sichern.

Alle Termine und Informationen, auch zu allen Urlaubsregionen mit Sperrzeiten, sind stets aktuell unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.

Hintergrundinformationen über die Blutspende


Wer Blut spenden kann:
Blutspenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. bis zum vollendeten 72. Lebensjahr. Ein Erstspender sollte nicht älter als 64 Jahre sein. Frauen können viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 56 spendefreien Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein (jeweils das Original) und der Blutspendeausweis. Bei Erstspendern genügt ein amtlicher Lichtbildausweis.

Darum ist Blutspenden beim BRK so wichtig: Allein in Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.

Der Blutspendedienst des BRK (BSD): Der BSD wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen ca. 650 engagierten Mitarbeitern sowie zusätzlich rund 250 freiberuflich tätigen Untersuchungsärzten und etwa 16.000 ehrenamtlichen Helfern des BRK organisiert der BSD jährlich gemeinsam mit 73 BRK-Kreisverbänden ungefähr 5.400 Blutspendetermine.

Spenderservice: Alle Blutspendetermine und weiterführende Informationen für Spender und an der Blutspende Interessierte, beispielsweise zum kostenlosen Gesundheitscheck, sind unter der kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes 0800 11 949 11 zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr oder unter www.blutspendedienst.com im Internet abrufbar.

Auf einen Blick sind hier die aktuellen Termine im KV Rosenheim:

Mo
05.11.2018
83620 Feldkirchen-Westerham
Karl-Weigl-Platz 8
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
BRK Bereitschaft
Di
06.11.2018
83209 Prien am Chiemsee
Franziska-Hager-Str. 1
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Grundschule
Mi
21.11.2018
83022 ROSENHEIM
Am Nörreut 18
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Sporthalle des Finsterwalder-Gymnasiums
Do
29.11.2018
83064 RAUBLING
Rosenheimer Str. 2 b
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
Michael-Ende-Grundschule

Text und Fotos: Blutspendedienst Bayern

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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