Gastronomie

BierConvent International bereiste den Chiemgau

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ihr kulinarischer Herbst-Ausflug führte die Mitglieder des BierConvent International e.V. (BCI) in diesem Jahr an den Chiemsee. An einem malerischen Sonnen-Wochenende im Oktober trafen sich 32 Notable, Anwärter und Gäste auf Gut Ising bei Chieming, der Ausgangsbasis ihrer Erlebnistouren.
Gleich nach dem ersten Umtrunk an der Hausbar des Wellness-, Sport- und Freizeit-Hotels mit Klassikern der Brauerei Wieninger aus Teisendorf brachte ein Reisebus die illustre Truppe am Freitagnachmittag zur Schlossbrauerei Maxlrain bei Rosenheim. Die 1636 zum ersten Mal urkundlich erwähnte Familienbrauerei wurde die vergangenen Jahrzehnte von Dr. Erich Prinz von Lobkowicz geführt. Erst vor kurzem übergab er sie in die Hände seines Sohnes Peter. Der Senior-Chef ließ es sich jedoch nicht nehmen, den BierConvent International persönlich zu begrüßen. Schlossbrauerei Maxlrain: 14 Bierspezialitäten – und 14 Bundesehrenpreise in Folge 14 verschiedene Biere brauen und füllen die 25 Maxlrainer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – angefangen bei einem typisch bayerischen Hellen über Weißbier und Zwickl bis hin zu Pils und Schwarzbier. Doch nicht nur die für eine kleine Brauerei recht große Sortenvielfalt zeichnet die Schlossbrauerei aus: In diesem Jahr erhielten die Bierkünstler aus dem Chiemgau zum 14. Mal in Folge den auf besonders erfolgreiche DLG-Qualitätsprüfungen beruhenden Bundesehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft! Braumeister Josef Kronast führte den BCI mit Stolz durch die Alt- und Neubauten der Brauerei und beantwortete auch noch beim rustikalen Abendessen im angeschlossenen Bräustüberl unzählige Fragen der Notablen und ihrer Begleiter. Mächtige Berge, Kleinod im Wasser und Wellness am Gutshof Bei strahlendem Sonnenschein genoss die Reisegesellschaft des BCI am Samstagvormittag eine von idyllischstem Voralpen-Panorama geprägte Bootstour zur Fraueninsel mitten im Chiemsee. Vor Ort erlebten sie hautnah die Geschichte des mystischen Kleinods und erfuhren bei zwei äußerst unterhaltsamen Führungen auch viel über die klerikale Bedeutung der Insel bis in die heutige Zeit. Gestärkt von besten Weißwürsten und diversen Getränken aus der Chiemgauer Region machten sie sich auf den Rückweg nach Gut Ising: zum Seele-baumeln-lassen im großzügig ausgestatteten Wellness-Bereich, zum Wandern am herbstlich glänzenden Chiemsee oder zum Ausruhen in einer der stilvollen Suiten als Vorbereitung für den Bayerischen Abend mit Pfändelmenü im Isinger Forsthaus. Dorthin führte den BCI ein nächtlicher Spaziergang durch den Wald – stimmungsvoll begleitet von Fackeln und empfangen mit frischem Bier aus dem Fass. Profitrainer beim Golfen und Polospiel Der Sonntag brachte allen, die diese Sportarten schon immer einmal ausprobieren wollten, zwei Aktivangebote der besonderen Art. Golf auf der hauseigenen Golfanlage des Gutshofs mit bestem Blick auf die Berge, wie etwa die Kampenwand und den Hochfelln, sowie gleich nebenan: Polo, der traditionsreiche und royale Pferdesport, mit Profitrainer Carlos A. Velazquez und äußerst geduldigen argentinischen Pferden.
Notable, Anwärter und Gäste hatten das Herbst-Wochenende des BCI mehr als genossen. Und daher steht bereits die Agenda für den kommenden kulinarischen Ausflug des BierConvent International nach Österreich. 104. Internationales Freundschaftstreffen in Wien 2022. Vom 12. bis zum 15. Mai 2022 werden Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Landes-Chapter aus Bayern, Baden-Württemberg, Österreich, Luxemburg und der Schweiz sowie Notable aus Japan und den USA nach Wien anreisen. Sie alle repräsentieren verschiedenste Branchen und Interessensrichtungen rund um das Kulturgut Bier und sind seit den Anfängen des Vereins 1969 durch langjährige Freundschaften verbunden. Sie erwarten bierige Intermezzi, der Bierpapst Conrad Seidl, aber auch wunderbare Weine, Geheimnisse eines Chef-Concierge und fürstlicher Glanz bei der Inthronisation der Anwärter, um auch sie zur Pflege des Bieres zu Notablen auf Lebenszeit zu küren. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft wenden Sie sich gerne an Irmgard Hagedorn, sekretariat@bierconvent.info. Über den BierConvent International e.V. Der 1969 gegründete BierConvent International e.V. (BCI) versteht sich als weltweite Bier-Bruderschaft mit dem gemeinnützigen Zweck, die gesellschaftliche Bewusstseinsbildung und damit die Volksbildung über das 7.000 Jahre alte Kulturgetränk Bier durch Erforschung, Pflege und Aufklärung zu fördern. Die derzeit rund 200 Mitglieder dieser Bruderschaft aus verschiedenen Ländern – Persönlichkeiten in leitender Stellung oder selbstständig und von hohem Ansehen – nennen sich Notable. Sie sind sich zu gegenseitiger Achtung und Hilfe verpflichtet. Ziele des BierConvent International sind: • den verantwortungsvollen Genuss von Bier als edles Getränk gepflegter Geselligkeit zu fördern, die ehrwürdige Tradition des Bieres zu pflegen und seine gesellschaftliche Wertschätzung zu fördern • in Zusammenarbeit mit Forschern die Physiologie, Psychologie und das spezifische Umfeld des Bieres zu erkunden und die Ergebnisse dieser Forschung der Allgemeinheit zugänglich zu machen • für den Kreis der Notablen, Angehörigen und Freunde exklusive Anlässe zu schaffen, die Freude am verantwortungsvollen Biergenuss vermitteln. Ehrenamtliche und erste weibliche Präsidentin des BCI ist seit Januar 2021 Pia Kollmar, Gesellschafter-Geschäftsführerin der OeTTINGER Brauerei GmbH.

Foto: Die Notablen, Anwärter und Gäste des BierConvent International vor der Schlossbrauerei Maxlrain mit Dr. Erich Prinz von Lobkowicz (links) und Braumeister Josef Kronast (rechts direkt neben ihm). (Foto: BierConvent International e.V.)
Weitere Informationen:  www.bierconvent.info

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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