Natur & Umwelt

BGL: Unternehmen für Umweltengagement ausgezeichnet

Für ihre freiwilligen Leistungen konnte der Wäscherei Abel KG in Anger, Alfred Huber Immobilien in Freilassung sowie der Kur-Residenz Villa Henckel in Bad Reichenhall vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz die Urkunde „Teilnehmer am Umwelt- und Klimapakt Bayern“ verliehen werden. Die Unternehmen engagieren sich für den Umwelt- und Klimaschutz im Landkreis Berchtesgadener Land.

Landrat Bernhard Kern würdigte die drei Unternehmen im Beisein von BGLW-Geschäftsführerin Dr. Anja Friedrich-Hussong und den Bürgermeistern des jeweiligen Firmensitzes für ihr Engagement für die heimische Umwelt.

Die Wäscherei Abel KG ist bereits seit mehreren Jahren Teilnehmer am Umweltpakt Bayern. Zur Erneuerung des Zertifikats hat das Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 eingeführt und umfangreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung, Ressourcenschonung sowie zur Verbesserung des Immissionsschutzes umgesetzt, wie beispielsweise nahezu vollständiger Verzicht auf Einwegprodukte im Betrieb, Eigenstromerzeugung mit Wärme-Recycling, Prozesswassermehrfachverwendung sowie Klimatisierung der Betriebsräume mittels Wärmetauscher.

Die Firma Alfred Huber Immobilien verzichtet für die neuerliche Teilnahme am Umweltpakt Bayern unter anderem vollständig auf nach Gefahrstoffverordnung bzw. GHS-kennzeichnungspflichtige Einsatzstoffe (reizend, ätzend, gesundheitsschädlich usw). Zudem verwendet der Betrieb zu 100% Ökostrom und setzt bei mindestens 60 % der Leuchtkörper LED-Leuchtmittel ein. Der durchschnittliche Treibstoffverbrauch der leichten firmeneigenen Nutzfahrzeug-Flotte (unter 3,5 t) liegt unter 10 1/100 km bei Dieselfahrzeugen.

Auch die Kur-Residenz Villa Henckel war bereits Teilnehmer am Umweltpakt Bayern. In der jüngsten Vergangenheit erfüllte die Reha-Einrichtung in Bad Reichenhall die 6 a Kriterienliste für Hotellerie und Gastronomie, in dem sie unter anderem die Mitarbeiter regelmäßig über Umweltschutzmaßnahmen informiert und neue Mitarbeiter in die betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen einführt. Bei der Verpflegung der Gäste setzt die Kurz-Residenz auf Lebensmittel überwiegend aus regionalem Anbau und aus ökologischem Landbau. Bei der Außengestaltung wurden ökologische Gesichtspunkte miteinbezogen.

Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft zur Übernahme von Eigenverantwortung beim Umweltschutz. Übergeordnetes Ziel des Umweltpaktes ist die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes in allen Bereichen (z. B. Vermeidung von Emissionen, Energieeinsparung/Steigerung der Energieeffizienz und Klimaschutz, Abfallvermeidung, Wasser, Abwasser und Gewässerschutz, Gesundheitsschutz, Naturschutz, Bodenschutz).

Bericht und Fotos: LRA Berchtesgadener Land

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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