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Bezirk Oberbayern: Fünf Jahre Krisendienst

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

0800 / 655 3000 – erste Hilfe für die Seele: Seit 2016 hatte der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern rund 130000 Telefon­kontakte mit Menschen in seelischen Notlagen. Für die mobilen Einsatzteams arbeiten fast 1000 Fachkräfte. Sie führten knapp 10000 Hausbesuche und Beratungen durch.

„Diese Zahlen zeigen: Die Hilfeangebote des Krisendienstes wirken“, sagte Bezirkstagspräsident Josef Mederer zum fünfjährigen Bestehen. „Unser Beschluss war goldrichtig, verlässliche Krisenhilfe für alle Menschen Oberbayerns zu schaffen.“ Dieses Netzwerk hätten die Umlagezahler nicht aus eigener Kraft im Rund-um-die-Uhr-Betrieb organisieren können, sagte Mederer. Der Bezirk Oberbayern finanziert die Krisenhilfe mit 14,3 Millionen Euro pro Jahr; der Freistaat Bayern steuert 3,1 Millionen Euro für die Leitstelle bei. (cmy)

Bericht und Foto: Bezirk Oberbayern –  Die Vertretungen der Glaubensgemeinschaften segneten die ­Räume des Krisendienstes Psychiatrie Oberbayern (von links): Pfarrer Thorsten Nolting, Imam Belmin Mehic, Rabbiner Steven E. Langnas, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Vorstandsvorsitzende Trägerverein Krisendienst, Karin Majewski, sowie Präses Pfarrer Augustinus Bauer.


Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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