Landwirtschaft

Berufswettbewerb der deutschen Landjugend

Für die einen ist der Berufswettbewerb der deutschen Landjugend schon zu Ende, für die anderen fängt er jetzt erst richtig an. Drei Monate nach der Eröffnung im oberbayerischen Fürstenfeldbruck und den ersten Entscheiden mit rund 10.000 Teilnehmern in ganz Deutschland, sind jetzt die Landesentscheide abgeschlossen. Damit stehen nicht nur die besten grünen Nachwuchskräfte in jedem Bundesland fest, sondern auch, wer sich in den Sparten Weinbau, Land-, Tier-, Haus- und Forstwirtschaft für den Bundesentscheid qualifiziert hat.

Vom 3. bis 6. Juni findet das Finale des 34. Berufswettbewerbes an zwei Austragungsorten statt. In der Region um den Ammersee in Oberbayern werden die Entscheidungen in den Sparten Haus- und Landwirtschaft, Forst- und Tierwirtschaft fallen, in Nordheim in Baden-Württemberg wird sich der Winzernachwuchs in der Sparte Weinbau messen.

Alle Veranstalter, Organisatoren und Unterstützer freuen sich darauf, wenn die Teilnehmer des Bundesentscheides unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht: Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ Anfang Juni die bundesweit Besten der Besten der fünf Sparten küren. Dafür werden die Auszubildenden und Fachschüler eine Woche lang ihre theoretischen Kenntnisse und ihr praktisches Können von A wie Allgemeinwissen bis Z wie Züchtung unter Beweis stellen.

Die Teilnehmer werden dabei unterschiedlichste Wettbewerbsstätten kennenlernen: Da sind zum einen das Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching, das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchvieh- und Rinderhaltung in Achselschwang, das Agrarbildungszentrum in Landsberg am Lech sowie das Grüne Zentrum Puch, die mit den erforderlichen Räumen und Technik zum Erfolg beitragen werden, und zum anderen die Privatkellerei Rolf Willy (Nordheim), die den Berufswettbewerb in den betrieblichen Alltag integriert.

Die Bayerische Jungbauernschaft, der Bayerische Bauernverband, der Landjugendverband Württemberg-Baden und der Landesbauernverband in Baden-Württemberg stecken seit Monaten viel Kraft in die Vorbereitungen. Schließlich haben sie gemeinsam mit ihren Partnern den Anspruch, einen praxisnahen, spannenden und zu den aktuellen Herausforderungen passenden Berufswettbewerb auszurichten.

„Der Bayerische Bauernverband sieht im Berufswettbewerb eine wertvolle Werbung für land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufe“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. „Er soll die in der Berufsorientierung befindlichen Jugendlichen motivieren, sich für einen grünen Beruf zu entscheiden. Zugleich erhält die Öffentlichkeit einen Einblick in die Vielfalt der grünen Berufe und die hohe Qualität der Ausbildung. Auf dieser Grundlage bieten die grünen Berufe jungen, engagierten Nachwuchskräften gute Perspektiven für die berufliche Zukunft.“

Der Berufswettbewerb wird alle zwei Jahre vom Bund der deutschen Landjugend (BDL), von Deutschem Bauern- und Deutschem LandFrauenverband mit ihren Landesverbänden sowie der Schorlemer Stiftung veranstaltet. Vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert, lenkt das Fort- und Weiterbildungsprojekt den Blick der Öffentlichkeit auf die Grünen Berufe und die ländlichen Räume.

Bericht und Foto: Bayerischer Bauernverband

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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