Kirche

Bernauer Alphorn-Abschiedsklänge für Pater Joshy

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

In der Pfarrgemeinde Bernau wurde Pater Joshy vom Pfarrverband Westlihes Chiemseeufer verabschiedet. Dem Dank- und Bitt-Gottesdienst folgten eine Ansprache des Pfarrgemeinderasvorsitzenden Gregor Thalhammer, dessen Laudatio wir hiermit und nachfolgend mit ein paar Bildereindrücen veröffentlichen. Sichtlich erfreut war  Pater Joshy über das ehrenvolle Spiel der Hafenstoaner Alphornbläser nach dem Gottesdienst.

Gregor Thalhammer, PGR-Vorsitzender

Lieber Pater Joshy,

im August endet Dein Dienst in den beiden Pfarrverbänden Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf. Der allgemeine Abschied von Dir und Pfarrer Klaus Hofstetter wird bei hoffentlich schönem Wetter in Rimsting, um 10 Uhr beim Mauerer-Sitzbankerl stattfinden.
So endet auch Dein Dienst hier bei uns in Bernau. Und wir wollen die Gelegenheit bei Deinem vermutlich letzten Gottesdienst – das weiß man in Deinem Beruf ja nie – in unserer Kirche St. Laurentius, Danke und Vergelts Gott zu sagen.
So passt es sehr gut, dass eine Deiner letzten Tätigkeiten die heutige Eucharistiefeier war. Eucharistie heißt ja Danksagung, Danke sagen.

Im Evangelium war heute die Rede davon, dass Jesus sich uns seinen Jüngern eine Pause verschaffen wollte. Du hast gerade gepredigt, dass wir öfter mit Jesus eine Pause machen sollen. Er kam aber dann doch anders und sie sich um die Menschen gekümmert haben, die ihnen gefolgt waren.

Wenn man an Dein Arbeiten und Wirken hier bei uns zurückdenkt, dann ist es genau das was einem sofort in Erinnerung kommt.
Du hast gesehen, wo man Dich im Pfarrverband gebraucht hat. Du hast die vielfältigen Aufgaben und die umfangreiche Arbeit als Pfarrvikar angenommen und dabei viel Gutes gewirkt. In den unzähligen Gottesdiensten, den Besuchsdiensten und Krankenbesuchen, den Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen, den Erstkommunionfeiern und vielem mehr.
Du warst immer offen, dass es Dir nicht immer einfach fiel im tiefbayrischem Chiemgau mit der Sprache zurecht zu kommen. Du hast diese Herausforderung aber immer angenommen und gut gemeistert.
Besonders in Erinnerung bleiben wird den Menschen bei uns in Bernau, Deine herzliche Begrüßung zu Beginn der Gottesdienste, wie Du mit vielen Kindern Erstkommunion gefeiert hast, wie Du mit Deiner besonderen Stimme den Gottesdiensten eine besonders feierliche Note verliehen hast. Und unvergessen auch Deine Auftritte als Zauberer beim Kinderprogramm des Adventsmarktes unseres Frauenbundes.

Im Namen der ganzen Pfarrgemeinde möchte ich Dir ein Herzliches Vergelts Gott und Dankeschön sagen, für das was Du an Sichtbarem und Unsichtbarem für unseren Ort getan hast – vor allem Dein Gebet für die unsere Pfarrgemeinde in jedem Deiner Gottesdienst und Deine konkretes Handeln hier in Bernau. Man hat immer gespürt, dass Du das, was Du tust gerne machst und das es nicht nur Dein Beruf sondern Deine Berufung ist.

Du hast Dir als Abschiedsgeschenk gewünscht, dass wir Dein Spendenprojekt in Indien unterstützen. Das werden wir machen und ich hoffe, dass sich viele daran beteiligen und eine schöne Summe zusammenkommt. Genauere Informationen dazu sind in den Pfarrnachrichten zu finden.

Wir wünschen Dir schöne letzte Tage mit vielen guten Begegnungen, einen guten Umzug in die Pfarrei Maria Himmelfahrt, in Marienthal, Hamminkeln im Bistum Münster.
Am Übergang vom Kirchenschiff zum Altarraum ist in unserer Kirche ein großer Regenbogen. Wenn Du in Deiner neuem Wohnort einen Regenbogen siehst, denk an uns in Bernau. Gottes Guten Segen für Deine neuen Lebensaufgaben und Lebenswege dort und behalte uns in guter Erinnerung!

Als kleinen Abschiedsgruß möchten wir Dich mit etwas typischen Bernauerischem verabschieden, mit einem musikalischen Gruß der Hafenstoaner Alphornbläser.

Gregor Thalhammer, PGR-Vorsitzender

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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