Wirtschaft

Bernau: 20 Jahre Ingenieurbüro Bichler & Klingenmeier

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Leistungsspektrum des Bernauer Büros für Bauwesen umfasst individuelle Beratung, Planung und Bauleitung  – Vor 20 Jahren gründeten die beiden befreundeten Bau-Ingenieure Josef Bichler und Peter Klingenmeier nach einer über zehnjährigen gemeinsamen Berufserfahrung das „Ingenieurbüro Bichler & Klingenmeier“ (B&K) in der Aschauer Straße 1 in Bernau am Chiemsee.

In bescheidenem Rahmen mit nur einem Bauzeichner, dafür aber mit viel Enthusiasmus, begann das junge Büro um Vertrauen bei den Bauherren zu werben. Heute umfasst das Unternehmen 14 Mitarbeiter und ist vorwiegend im Chiemgau, in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein bis hin zum Wirtschaftsraum München vertreten. Für die jeweilige Aufgabenstellung bietet das für fachlich hochwertige Planung und für kompetente Bauleitung bekannte Büro maßgeschneiderte Lösungen unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte an. Die Wachstumskurve des Ingenieurbüros ging in den letzten 20 Jahren in jeder Hinsicht kontinuierlich nach oben. So wurde 2003 zusätzlich noch eine Vermessungsabteilung aufgebaut und 2005 das Team insgesamt auf fünf Mitarbeiter aufgestockt.

Der Mitarbeiterstab um die beiden Büroinhaber, Dipl.-Ing. Josef Bichler (Univ.) und Dipl.-Ing. (Univ.) Peter Klingenmeier, setzt sich heute aus einem langjährigen und erfahrenem Mitarbeiterstamm zusammen. Neben den beiden Chefs gehören zum Team noch ein Dr.-Ing. (Univ.), ein Master of Science (Univ.) Bauwesen, eine Diplomingenieurin (FH) Bauwesen, ein Vermessungsingenieur (Univ.), ein Bachelor of Engineering (FH) Landschaftsbau, ein staatl. geprüfter Bautechniker, zwei Bauzeichnerinnen, eine Auszubildende (Bauzeichnerin), eine Buchhalterin, zwei Teamassistentinnen und zwei Werkstudenten. Sie alle werden stetig fachtechnisch weitergebildet. Schon seit 2004 ist das Unternehmen anerkannter Ausbildungsbetrieb uns stellt immer wieder Ausbildungs- sowie Praktikumsplätze zur Verfügung.

Von der Konzeption bis zur Realisierung

Die Projektbearbeitung erfolgt von der Planung bis zur Bauausführung in enger Abstimmung mit den Auftraggebern. Dadurch wird gewährleistet, dass die Belange des Auftraggebers optimal in den geplanten Vorhaben realisiert werden. Breit gefächert sind die Tätigkeitsbereiche: Wasserwirtschaft, Verkehrswegebau, Deponie- und Umwelttechnik, Fern- und Nahwärme, Vermessung sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination (SiGeKo). In der Wasserwirtschaft bietet das Ingenieurbüro Leistungen in der Abwasser-beseitigung (Schmutz- und Regenwasserkanalisation, Regenwasserbewirtschaftung usw.) und der Wasserversorgung (Leitungsnetze, Rohrnetzberechnungen, Hochbehälter usw.) an.  Im Bereich Verkehrstechnik erstellt das Büro Planungen und überwacht die Ausführung von Straßenbaumaßnahmen, Brückenbauwerken, Kreisverkehrsanlagen und Verkehrsinseln, Rad- und Gehwege und Freianlagen.

Vorreiter in Sachen Deponien

 Eine gewisse Vorreiterstellung hat sich das Unternehmen in Sachen „Deponien“, vor allem in den beiden Landkreisen Rosenheim und Traunstein erworben. Aufgrund langjähriger Erfahrungen konnte das Unternehmen sein „Know how“ bei der Betreuung und Sanierung von Deponien einbringen. Die Vermessungsabteilung hat ihren Einsatzbereich vor allem in der planungsbegleitenden- und in der Bauvermessung sowie in der Bestandsplanung. Ein weiteres Tätigkeitsfeld stellt der Bereich Sicherheits- und Gesundheitsschutz Koordination dar. „Wir begleiten den Bauherren auf Wunsch bereits im Zuge der Planung sowie in der Bauausführung“. Bei regelmäßigen Begehungen der Baustelle wird die Einhaltung der Arbeitssicherheit beurteilt und bei Bedarf werden Hinweise erteilt und Abstimmungen mit der bauausführenden Firma getroffen.

Nah- und Fernwärme und Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels

Eine besondere Bedeutung misst das Unternehmen von Bichler & Klingenmeier in Zeiten des Klimawandels der Fern- und Nahwärme und damit der Umwelttechnik zu. Das Büro plant unter anderem Fernwärmenetze und Geothermiebohrplätze. Auch bei der Erstellung von regenerativen Energiequellen und Blockheizkraftwerken gehört das gesamte Leistungsspektrum zum Angebot. Infolge des Klimawandels werden zukünftig extremere Hochwasserereignisse auftreten. Der nachhaltige Schutz vor Hochwasser gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wir verwenden neueste Programme hinsichtlich Geländemodellierung, Ermittlung des Abflussverhaltens bei Regenereignissen und Netzberechnungen, um den Anforderungen an den neuesten Stand der Technik, gerecht zu werden. Für die überwiegend kommunalen Auftraggebern, wie Gemeinden, Städte und Landkreise, erstellt das Ingenieurbüro in all den geschilderten Tätigkeitsbereichen Studien und Konzepte, führt Planungen und Ausschreibungen durch, unterstützt bei Förderanträgen und betreut die Ausführung von geplanten Maßnahmen bis zur baulichen Fertigstellung.

Erfahrung und individuelle Lösungen

 Die Stärken des Unternehmens sind Gesamtlösungen aus einer Hand sowie maßgeschneiderte, individuelle Lösungen aufgrund langjähriger Erfahrungen unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte. Diese Linie will die Geschäftsleitung auch für die Zukunft beibehalten. Darüber hinaus haben sie sich zum Ziel gesetzt, offen für Neuerungen zu bleiben und Innovationen weiterzuverfolgen. So soll nach ihren Worten im Unternehmen beispielsweise die Themen regenerative Energien sowie numerische Modellierungen für das kommunale Starkregenrisikomanagement und die Erstellung von Hochwasserschutzkonzepten erweitert und ausgebaut werden.

Bericht und FOTOS: Ingenieurbüro Bichler & Klingenmeier

  1. Die Diplom Ingenieure Josef Bichler (li.) und Peter Klingenmeier (re.) führen das Unternehmen seit 20 Jahren.
  2. Das Team des Ingenieurbüros Bichler & Klingenmeier
  3. Fotos von Baustellen und Projekten

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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