Natur & Umwelt

Bericht zur Unwettersituation im Nationalpark Berchtesgaden

Veröffentlicht von Günther Freund

Nationalparkmitarbeiter haben in den vergangenen Tagen intensiv an der Begutachtung und Instandsetzung der beschädigten Wege und Steige gearbeitet. Wegen größerer Unwetterschäden weiterhin gesperrt bleibt der Kesselsteig (Nr. 494). Voraussichtlich sind der Rinnkendlsteig (Nr. 443) ab 22. Juli sowie der Hochbahnweg (Nr. 493) ab 23. Juli wieder begehbar. Am Hochbahnweg werden insbesondere Radfahrer wegen der rauen Oberfläche um besondere Vorsicht gebeten. Auf dem Röth- und Schärtensteig versperren einzelne umgefallene Bäume den Weg, diese können aber verhältnismäßig leicht überstiegen werden.

Wasserschäden, Rinnen und kleinere Vermurungen sorgen im Bereich Wimbachtal, Klausbachtal, Schneibsteinweg, Gotzenstrasse, Königsweg (Foto), Saugasse, Sigeretplatte, Oberlahnersteig, Sagerecksteig sowie am Landtalsteig für kleinere Behinderungen, diese Bereiche können aber begangen werden. Die Übergänge vom Kärlingerhaus über das Halsköpfl zur Wasseralm, weiter über das Landtal zur Gotzenalm und weiter über den unteren Hirschenlauf sind begehbar, auf kurzen Abschnitten ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. In den kommenden Tagen und Wochen werden die Nationalparkmitarbeiter weiterhin intensiv an der Beseitigung der Unwetterschäden arbeiten. Mit den beiden Maßnahmen „gezielte Sperrungen“ und „zügige Instandsetzungen“ versucht die Nationalparkverwaltung zeitnah einen Ausgleich zwischen dem Erholungsbedürfnis und der Sicherheit der Gäste zu erreichen. Für alle Wege gilt bis auf Weiteres: Aufgrund der Auswirklungen der Unwetter auf die allgemeine Wegebeschaffenheit werden Besucher um besondere Vorsicht gebeten. Die Nationalparkverwaltung informiert auf der Webseite unter www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de fortwährend über die aktuelle Situation.

Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Berchtesgaden vom 20.07.2021

Über den Autor

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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