Brauchtum

Bayerns Trachtler erinnern an Gründer Joseph Vogl

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Gleich dreifach veranlasst sah sich der Bayerische Trachtenverband, um in das Trachtenkulturzentrum nach Holzhausen im niederbayerischen Landkreis Landshut einzuladen: Erstens jährt sich heuer zum 170. Mal der Geburtstag von Lehrer Joseph Vogl, dem Begründer der Trachtenbewegung, zweitens begann diese genau vor 135 Jahren mit dem legendären Ausspruch „Wißt´s wos, gründ ma an Verein!“ und drittens besteht das Trachtenkulturmuseum seit zehn Jahren. Verständlich, dass dabei Trachtenvereins-Gründer und Lehrer Joseph Vogl im Mittelpunkt der neuen Ausstellung ist.

Die neue Ausstellung zur Entstehung und Entwicklung der Trachtenvereine in Bayern wird im Alten Pfarrhaus noch ergänzt mit Darstellungen zu alten Handwerkskünsten der Schuhmacher, Federkielsticker und Lederpunzierer. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 Uhr bis 16 Uhr, freitags von 9 Uhr bis 14 Uhr sowie an Sonn-, Feier- und Wochenendtagen auf Anfrage beim Trachtenkulturzentrum in Holzhausen, Telefon 08741-94977-110 (email: info@trachtenverband.bayern). In den ersten zehn Jahren seit Bestehen der Ausstellungsräume waren jährlich rund 2.500 Besucher zu verzeichnen (mit steigender Tendenz), was einer bisherigen Besucher-Gesamtzahl von 25.000 entspricht. Eigene Führungen können für Gruppen, Ausflügler, Geschichts-Interessierte und Vereine vereinbart werden.

Ein ausführlicher Bericht zu dieser Ausstellung erscheint in der nächsten Ausgabe des Heimat- und Trachtenboten, bestellbar über 0861-4619 oder www.trachtenverband-bayern.de.

Fotos: Hötzelsperger

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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