Kultur

HDBG: Bayerns Großprojekte 1945-2020

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Hat sich Bayern in der letzten Zeit ungemein verändert? Schneller als jemals zuvor und vielleicht sogar auf unumkehrbare Weise? Diese Fragen hat das Haus der Bayerischen Geschichte zum Anlass genommen, sich in Zusammenarbeit mit 15 Fachkolleginnen und –kollegen mit verschiedenen bayerischen Großprojekten auseinander zu setzen.

HDBG Magazin Nummer 7 – Ois anders  –  Die Veränderung Bayerns in der Fläche ist bisher kaum wissenschaftlich untersucht. Einen ersten Zugang ermöglicht die Auseinandersetzung mit Großprojekten, zu denen bereits Forschungen vorliegen. Bauprojekte lassen sich vermutlich immer mindestens aus zwei Perspektiven betrachten. So werden im Rückblick und in der Zusammenschau Projekte dieses Heftes womöglich negativ eingeschätzt, die zu ihrer Zeit gefeiert wurden. Würde man Olympia ’72 trotz des schrecklichen Attentats die positiven Auswirkungen auf die Stadt München absprechen? Ist der Rhein-Main-Donau-Kanal, der heute weniger dem Lastenverkehr als dem touristischen Verkehr dient, ein Jahrhundertprojekt oder ein Jahrhundertreinfall? Ist die Isentalautobahn nun Traum oder Albtraum?

Das Haus der Bayerischen Geschichte dokumentiert damit aktuelle Themen und gibt Anstoß zum Nachdenken, welche Rolle Großprojekte für die Herausforderungen der Gegenwart spielen könnten. Das neue Heft bildet eine Grundlage für die 2024 geplante Bayernausstellung „Wir bauen für Sie! Großprojekte in Bayern seit 1945“.

Das Magazin ist für 10 Euro im Museumsladen in Regensburg, im HdBG-Laden online unter www.hdbg.de/laden und beim Verlag Pustet käuflich zu erwerben.

Unsere bisher erschienenen HDBG-Magazine

Das HDBG-Magazin – historisch fundiert und prägnant – beschäftigt sich mit den Themen des Hauses der Bayerischen Geschichte und hier vor allem mit den Ausstellungen in unserem Regensburger Museum:

Nummer 1: „360-Grad-Panorama – Quer durch die bayerische Geschichte mit Christoph Süß“ ist Zusammenfassung und Making-of des Rundumpanoramas „Was vorher geschah“ im Museum und führt in fünf ausgewählten Episoden quer durch die bayerische Geschichte, von ihren Anfängen bis zum Werden des Königreichs Bayern im Jahr 1806.

Nummer 2: „Der Museumsführer –Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn besonders macht“ ist die ideale Handreichung für einen Rundgang durch die Dauerausstellung des Museums, übrigens auch in englischer Sprache erhältlich.

Nummer 3: „Wie alles begann – Kurze Geschichte des Museums“ erzählt die Entstehungsgeschichte des Hauses der Bayerischen Geschichte mit seinen Bayerischen Landesausstellungen und dem Museum in Regensburg.

Mit Nummer 4 und Nummer 5 widmen sich den Themen der Landes- und Bayernausstellung im Jahr 2020: Das Magazin Nummer 4 wirft einen Blick hinter die Kulissen der Bayerischen Landesausstellung „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“ in Aichach und Friedberg und liefert Hintergrundinformationen über das Wittelsbacher Land in Bayerisch-Schwaben. Im Heft Nummer 5 dreht sich alles um die 1920er-Jahre in Bayern mit der Vorstellung der Bayernausstellung „Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern“. Vier Essays und ein vertiefender Blick auf die Ausstellungsobjekte lassen in die 1920er eintauchen.

Nummer 6: „Krisen in Bayern“ gibt einen historischen Rückblick auf Seuchen, Kriege, Naturkatastrophen und ihre Folgen im Zeitraum vom 14. Jahrhundert bis heute. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden schnell Vergleiche mit Seuchen und Krisen vergangener Zeiten angestellt, detaillierte und komprimierte Fakten dazu sind allerdings nicht leicht zu recherchieren. Aus diesem Anlass entstand das Krisen-Heft.

Museumsladen & HdBG Online Laden

Das HDBG Magazin wird vom Haus der Bayerischen Geschichte und vom Verlag Friedrich Pustet Regensburg vertrieben. Sie haben die Möglichkeit, unsere Magazinreihe online zu bestellen unter www.hdbg.eu/shop/ oder telefonisch beim Haus der Bayerischen Geschichte unter 0821 3295-0.

Oder Sie kommen in unseren Museumsladen in Regensburg. Neben Literatur zur bayerischen Geschichte gibt es dort zahlreiche Preziosen, meist handgefertigte besondere Produkte aus Bayern.

Weitere Informationen zum Haus der Bayerischen Geschichte finden Sie unter www.hdbg.de <http://www.hdbg.de>

Fotos mit Bildunterschriften:

Dreiklang?  © Haus der Bayerischen Geschichte | Foto: Ulf Dahl  –  Barockkirche, Biomasse (Mais) und Biogas in Haardorf bei Osterhofen am 14.7.2021. Was bleibt vom Gäuboden – der Kornkammer Bayerns. Dieser Frage geht der Essay „7000 Jahre unter dem Pflug. Agrar- und Energiewenden im Gäuboden – oder was bleibt von der Kornkammer Bayerns“ im HDBG Magazin Nummer 7 „Ois anders: Großprojekte in Bayern 1945 – 2020“ nach.

 © Haus der Bayerischen Geschichte | Layout: FRIENDS – Menschen Marken Medien  – Ois anders? Hat sich Bayern in der letzten Zeit landschaftlich ungemein verändert? Wandel ist in der bayerischen Geschichte allgegenwärtig – aber nie ging es so schnell! Dies hat das Haus der Bayerischen Geschichte zum Anlass genommen sich in Zusammenarbeit mit 15 Fachkolleginnen und –kollegen mit verschiedenen bayerischen Großprojekten auseinanderzusetzen: etwa mit dem Bau des Münchner Flughafens, der Entstehung des Nationalparks Bayerischer Wald oder auch dem Ausbau der Isentalautobahn. Der Band stellt dabei einzelne Großprojekt im Rückblick und in der Zusammenschau vor.

„Regensburg und Umgebung aus der Vogelschau“ Eugen Felle 1913  © Haus der Bayerischen Geschichte  Der Allgäuer Maler Eugen Felle (1869–1934) schuf unglaublich detailgetreue und realistische Darstellungen bayerischer Städte und Landschaften aus der „Vogelschau“, die um die Jahrhundertwende als Bildpostkarten großen Absatz fanden. Im Vergleich mit einem Blick von oben heute zeigt sich, wie sich Bayern seit Ende des Zweiten Weltkriegs vom Agrar- zum Industrie- und Dienstleistungsstandort gewandelt und dabei sein Landschaftsbild massiv verändert hat.

Mehr zu diesem Thema erhalten Sie im Essay „Bayern aus der Vogelschau. Ein Land im Wandel“ im HDBG Magazin Nummer 7 „Ois anders: Großprojekte in Bayern 1945 – 2020“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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