Gastronomie

Bayerns Gastgewerbe von der Pandemie geprägt

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Umsatz im Plus, Beschäftigtenzahl im Minus  –  Nach den vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ stieg der Umsatz im Gastgewerbe in Bayern im Mai 2021 gegenüber dem Mai 2020 nominal um 15,2 Prozent und preisbereinigt um 11,7 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2019 gingen der nominale und der preisbereinigte Umsatz jedoch um jeweils rund 60 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich gegenüber dem Mai 2020 um 9,7 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ berichtet, nahm der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Mai 2021 gegenüber dem Mai 2020 nominal um 15,2 Prozent und real um 11,7 Prozent zu. Im Zweijahresvergleich mit dem Mai 2019 sanken der nominale und der reale Umsatz jedoch jeweils um rund 60 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes verringerte sich im Mai 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,7 Prozent. Gegenüber dem Mai 2019 waren es fast ein Drittel weniger Beschäftigte.

In der Beherbergung stieg der nominale Umsatz im Mai 2021 gegenüber dem Mai 2020 um 44,7 Prozent (real: +45,0 Prozent), im Vergleich zum Mai 2019 sank der Umsatz jeweils um gut 70 Prozent. In der Gastronomie erhöhte sich der nominale Umsatz um 7,6 Prozent (real: +2,9 Prozent), im Zweijahresvergleich nahm der Umsatz jeweils um gut 50 Prozent ab.

Die Zahl der Beschäftigten sank in der Beherbergung im Mai 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,8 Prozent und in der Gastronomie um 10,7 Prozent.

In den ersten fünf Monaten 2021 nahm der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 45,2 Prozent ab, der reale Umsatz verringerte sich um 47,1 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging um 22,2 Prozent zurück.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Stefan Mühle – Kaiserschmarrn beim Entenwirt am Samerberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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