Gastronomie

Bayerns Brauer: volle Tanks und Leergutmangel

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Zahlreiche bayerische Brauereien haben bereits über ihre sozialen Netzwerke zur Rückgabe von leeren Bierkästen aufgerufen. Bilder von leeren Verladehallen in denen nur noch wenige Kästen auf Paletten in der Ecke stehen, unterstreichen die Not der Brauer. Dabei haben sich die Brauereien gut auf den Sommer und die Wiedereröffnung der Gastronomie vorbereitet. Die Keller sind voll mit frischem Bier und die Mannschaften in den Flaschenfüllereien arbeiten im Sommer-Schichtbetrieb. Was fehlt, sind die Flaschen, mit denen das Bier zum Kunden kommt.

Als Ursache für den plötzlichen Leergutmangel sieht der Bayerische Brauerbund keinesfalls ein Defizit in der Anzahl der im Umlauf befindlichen Flaschen oder Kästen. Durch die Verlagerung des Bierabverkaufs in den Handel haben viele Brauereien während der Corona-Krise sogar mehr Leergut in Umlauf gebracht.

Mit der Wiedereröffnung der Gastronomie, dem Beginn der Fußball-Europameisterschaft und insbesondere der Möglichkeit im privaten Bereich wieder unbeschwert feiern zu können, kamen bei herrlichstem Sommerwetter gleich mehrere Faktoren zusammen, die eine Absatzwelle im Getränkehandel auslösten. „Nun muss die Welle zurückschwappen und die leeren Gebinde in die Brauereien spülen“ wünscht sich Brauerpräsident Georg Schneider, damit der bewährte Mehrwegkreislauf im Schwung bleibt und wieder frisch abgefülltes Bier in die Getränkeabholmärkte und Regale des Einzelhandels geliefert werden kann.

Helfen Sie deshalb mit, den Flaschennotstand zu beenden und befreien Sie Balkone, Garagen, Keller, Kofferräume und Wintergärten von leeren Getränkekisten – die bayerischen Brauereien danken es Ihnen mit frischem Bier.

Bericht und Bild: Bayerischer Brauerbund

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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