Kultur

Bayern: Zuschuss für nichtstaatliche Theater

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Die Verbände darstellender Künste werden zukünftig doppelt so stark durch den Freistaat Bayern unterstützt!“ Dies erklären nun die beiden Rosenheimer Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner. Möglich macht dies eine Änderung im Nachtragshaushalt 2018 des Bayerischen Landtags.

Der Änderung ging ein Antrag der CSU-Landtagsfraktion voraus, der nun im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags beschlossen wurde. Dadurch erhöht sich die Förderung der Verbände darstellender Künste um fast das Doppelte von 83.000 auf 163.000 Euro. Damit können die laufenden Betriebskosten der nichtstaatlichen Theater und anderen Einrichtungen auf dem Gebiet der darstellenden Kunst noch besser gedeckt werden.

Bezüglich einer Erhöhung des Betriebskostenzuschusses bestand auch bereits seit längerer Zeit Kontakt zwischen dem Präsidenten des Verbandes der Bayrischen Amateurtheater, Horst Rankl, und den beiden Rosenheimer Abgeordneten Stöttner und Lederer. Rankl formulierte dabei klar, dass es ohne die Erhöhung des Betriebskostenzuschusses für den Verband Bayerischer Amateurtheater immer schwieriger werde, seine Aufgaben zu erfüllen.

Vor diesem Hintergrund ist die nun fast doppelt so hohe Unterstützung durch den Freistaat ein Segen: „Damit werden die Traditionen der bayerischen Theaterkunst gewahrt und gefördert, was uns ein sehr großes Anliegen ist“, so Lederer und Stöttner, der selbst in seiner Heimatgemeinde Prutting Theatervorstand war und die Arbeit des Verbandes von Horst Rankl zu schätzen weiß.

Fotos: Hötzelsperger – Horst Rankl, Präsident des Verbandes Bayerischer Amateurhteater freut sich über die aktuelle Förderung

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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