Wirtschaft

Bayern: Umsatz-Einzelhandel steigt wieder

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ berichtet, stieg der Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 8,6 Prozent und preisbereinigt um 7,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 1,0 Prozent zu. Ursächlich für den Umsatzanstieg ist die Entwicklung im „Versand- und Internet-Einzelhandel“. Im „Einzelhandel in Verkaufsräumen“ ging der Umsatz zurück (nominal: -0,1 Prozent; preisbereinigt: -2,1 Prozent).

Nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ stieg der Umsatz im bayerischen Einzelhandel im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 8,6 Prozent und real um 7,3 Prozent. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter berichtet, wuchs die Zahl der Beschäftigten um 1,0 Prozent.Im Lebensmittel-Einzelhandel nahm der nominale Umsatz in den ersten sechs Monaten 2021 um 3,0 Prozent zu (real: +1,5 Prozent). Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln erhöhte sich der nominale Umsatz um 11,4 Prozent (real: +10,0 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten wuchs im Einzelhandel mit Lebensmitteln um 4,8 Prozent, im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank sie um 1,4 Prozent.

Einen zweistelligen Umsatzzuwachs meldete im ersten Halbjahr 2021 der „sonstige Einzelhandel“ („Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen und auf Märkten“; einschl. „Versand- und Internet–Einzelhandel“). Abgesehen vom „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“*) sank der reale Umsatz in allen weiteren Wirtschaftsgruppen des Einzelhandels. Der nominale Umsatz wuchs zudem im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“*), im „Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren“*) sowie im „Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen)“*).Im Juni 2021 stieg der nominale Umsatz des bayerischen Einzelhandels gegenüber dem Juni 2020 nominal um 11,8 Prozent und real um 9,9 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2021 nahm der nominale Umsatz um 6,1 Prozent zu.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Schreinerei Reichelt in Großkarolinenfeld

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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