Landwirtschaft

Bayern sucht Ideen für Tierwohl-Preis

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Um die Haltungsbedingungen für Nutztiere in bayerischen Ställen weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auch heuer wieder einen „Tierwohl-Preis“ ausgelobt. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert und wird bereits zum fünften Mal vergeben. Gesucht werden besonders gelungene Praxisbeispiele und innovative Ideen, mit denen sich das Wohlbefinden von Rindern, Schweinen oder Hühnern in den Ställen verbessern lässt. „Wir wollen den Landwirten zeigen, dass oft schon kleine bauliche, technische oder organisatorische Änderungen viel bewirken können“, sagte der Minister in München. Der Bauernhoferlebnis-1007264 (002)Preis ist ein Baustein in Brunners Initiative für tiergerechte Haltungsbedingungen. Unter anderem hat der Minister einen „Runden Tisch für tiergerechte Nutztierhaltung“ mit Vertretern verschiedenster Verbände und Organisationen etabliert und die Investitionsförderung gezielt auf das Tierwohl ausgerichtet.

Für den „Nutztierwohl-Preis“ können sich alle landwirtschaftlichen Nutztierhalter bewerben, mit ihrem Einverständnis können sie auch von Dritten vorgeschlagen werden. Die Vorschläge müssen bis zum 13. Mai 2018 eingereicht sein, entweder per Post mit dem Stichwort „Nutztierwohl-Preis“ beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ludwigstr. 2, in 80539 München oder per Mail unter
nutztierwohlpreis@stmelf.bayern.de. Die Teilnahmebedingungen und weitere Infos gibt es unter www.landwirtschaft.bayern.de/nutztierwohlpreis. Aus den eingereichten Vorschlägen wird eine siebenköpfige Experten-Jury einen oder mehrere Sieger ermitteln. Die Auszeichnung wird der Minister im Herbst den Preisträgern persönlich überreichen.

Foto: Hötzelsperger  –   Tierwohl am Samerberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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