Landwirtschaft

Bayern startet Wettbewerb für Garten- und Landschaftsbau

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit einem eigenen Staatsehrenpreis will Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber vorbildliches Engagement von Ausbildungsbetrieben im Garten- und Landschaftsbau auszeichnen. Wie Kaniber bei der Eröffnung der Messe GaLaBau 2018 in Nürnberg ankündigte, können sich Ausbildungsbetriebe dazu ab Oktober bewerben. „Mit der neuen Auszeichnung wollen wir die besonderen Leistungen dieser Betriebe für Berufsanfänger sichtbar machen und andere damit animieren, es ihnen gleich zu tun“, so Kaniber. Der Staatsehrenpreis sei ein Anreiz, die Ausbildung im eigenen Betrieb auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren. Denn die dynamische wirtschaftliche Entwicklung im Garten- und Landschaftsbau werde auf Dauer nur anhalten, wenn es gelinge, genügend Berufsnachwuchs zu gewinnen und ihn bestmöglich auszubilden. Im vergangenen Jahr haben erstmals über 500 junge Menschen eine Berufsausbildung im Garten- und Landschaftsbau begonnen. Die knapp 2 200 Galabau-Betriebe beschäftigen insgesamt rund 15 500 Mitarbeiter. Sie erwirtschaften zusammen einen Umsatz von etwa über einer Milliarde Euro.

Der neue Staatsehrenpreis wird in Zusammenarbeit mit dem Verband Garten- und Landschaftsbau Bayern verliehen. Die Bewerbung dazu ist von 1. Oktober bis 30. November online möglich. Die Entscheidung über die Vergabe der Staatsehrenpreise wird eine mehrköpfige Bewertungskommission mit Vertretern aus Berufsverband und Bildungsberatern fällen. Die Bewerbungsunterlagen und detaillierte Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es im Internet unter www.vorbildliche-ausbildung.bayern.de.

Foto: Hötzelsperger  – Bildunterschrift: Die Gärtnerei Rother in Prien a. Chiemsee

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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