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Bayern spendet für Äthiopien und für Brot für die Welt

Bayerns Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales, Melanie Huml, hat in der Bayerischen Staatskanzlei einen Förderbescheid über 675.000 Euro an die Aufsichtsrätin des Evangelischen Werks für Demokratie und Entwicklung – Brot für die Welt und ehemalige evangelische Regionalbischöfin, Susanne Breit-Keßler, übergeben. Mit dem Projekt soll die Bevölkerung in der äthiopischen Region Tigray unterstützt werden, die aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen unter einer anhaltenden Krisensituation in dem afrikanischen Staat zu leiden hat. Huml: „Unsere Hilfe ist Ausdruck christlicher Nächstenliebe und ein Akt der Humanität. Wir wollen die Menschen vor Ort in ihrer Not nicht alleine lassen.“

Brot für die Welt will die Gesundheitssituation und den Ernährungszustand von über 95.000 vom Konflikt betroffenen Menschen verbessern. Insbesondere Kinder und Frauen sollen mit Nahrung, Medikamenten und Hygienematerial versorgt werden. Um die Wasserversorgung in der Region zu gewährleisten, sollen 30 Brunnen instandgesetzt und Wassertransporte organisiert werden, sodass über 26.000 Menschen mit Wasser versorgt werden können. Um langfristig die Ernährungssituation in der Region zu verbessern, sollen Saatgut, Nutztiere, landwirtschaftliche Geräte und Tierfutter beschafft werden. Brot für die Welt will überdies vor Ort Schulungen zu sexualisierter Gewalt und Traumabewältigung durchführen, um den psychischen Auswirkungen des Konflikts entgegenzuwirken. So sollen letztlich bis 3.500 Menschen betreut werden. „Ich hoffe, dass unsere Initiative einen Beitrag leisten kann, das Ausmaß der Not, die humanitäre Katastrophe und das Leid der Menschen zu lindern“, so Huml.

Bericht und Foto: Bayerische Staatskanzlei

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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