Wirtschaft

Bayern: mehr Umsatz bei Verarbeitendem Gewerbe

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns konnte im März 2021 gegenüber dem Vor-jahresmonat ein Umsatzplus von 14,6 Prozent auf rund 33,8 Milliarden Euro verzeichnen. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 16,0 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro zu. Die Exportquote betrug 56,9 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone erhöhten sich um 18,3 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz belief sich auf 19,1 Prozent.
Im März 2021 verbuchte das Verarbeitende Gewerbe Bayerns, das auch den Berg-bau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, bezogen auf den Berichts-kreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, einen deutlichen Umsatzzuwachs von 14,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zahlen aus dem Vergleichsmonat März 2020 bereits erheb-lich von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beeinflusst waren. Aber auch der Vergleich mit dem März 2019 bestätigt die Anzeichen einer Konjunk-turerholung (+4,4 Prozent). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfielen im März 2021 von den 33,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz 19,2 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (+16,0 Prozent) und darunter rund 6,5 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+18,3 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betrugen 56,9 bzw. 19,1 Prozent. Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich im März 2021 gegenüber dem März 2020 preisbereinigt um 36,9 Prozent und lag mit einem Plus von 9,8 Prozent auch deutlich über dem nicht von Corona beeinflussten März 2019. Die Bestelleingänge aus dem Inland erhöhten sich um 30,0 Prozent ge-genüber dem Vorjahresmonat, die aus dem Ausland um 40,8 Prozent.Der konjunkturell nachlaufende Personalstand spiegelt die positive Entwicklung des Verarbeitenden Gewerbes jedoch noch nicht wider. Er lag Ende März 2021 mit 1,167 Millionen Beschäftigten um 2,8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmo-nats und war um 3,7 Prozent niedriger als im März 2019.

Bericht: Bayerisches Statistisches Landesamt

Foto: stock.adobe.com | littlewolf1989

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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