Land- & Forstwirtschaft

Bayern lässt Tiergesundheits-Datenbank aufbauen

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Gesundheit ihrer Tiere ist ein zentrales Anliegen aller landwirtschaftlichen Tierhalter. Mit dem Aufbau einer bayerischen Tiergesundheits-Datenbank will Agrarministerin Michaela Kaniber die tierhaltenden Betriebe bei diesem Bestreben unterstützen. „Gesunde Tiere sind die Basis für die Erzeugung gesunder und sicherer Nahrungsmittel“, sagte die Ministerin in München. Die Datenbank soll Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Betrieben schaffen. Damit können die Tierhalter Schwachpunkte in der Tiergesundheit frühzeitig erkennen und gegebenenfalls schnell Abhilfe einleiten. Eine stetige Verbesserung der Tiergesundheit in den bayerischen Ställen soll nach den Worten Kanibers auch dazu beitragen, den Arzneimitteleinsatz weiter zu verringern, das Tierwohl zu fördern sowie eine zukunftsfähige, in der Gesellschaft akzeptierte Nutztierhaltung sicherzustellen.

Bereits seit 2015 fördert das Landwirtschaftsministerium ein Projekt zur Erfassung und Rückmeldung von Schlachttierbefunden bei Rindern, Schweinen und Geflügel. Auf dieser breiten Basis wird nun über den Fleischprüfring Bayern die Datenbank sukzessive aufgebaut. Dazu werden Schlachtbefunddaten mit weiteren Betriebs- und Leistungsindikatoren zusammengeführt und so zu einer Tiergesundheits-Datenbank weiterentwickelt. Zudem werde damit auch eine Basis für zielgerichtete Beratung geschaffen. „Damit bekommen die Landwirte ein wichtiges Online-Instrument an die Hand, das ihnen als Frühwarnsystem zur Verbesserung der Tiergesundheit dient“, sagte die Ministerin.

Bericht: Bayerisches Landwirtschaftsministerium

Foto: Hötzelsperger – Tierherde in Bichl am Samerberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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