Allgemein Grüne Woche Berlin

Bayern ist Spitzenreiter bei geschützten Lebensmittel-Produkten

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bayern ist weit über seine Grenzen hinweg bekannt für seine enorme Lebensmittelvielfalt. Allein 50 bayerische Spezialitäten tragen aktuell den EU-Herkunftsschutz wie z. B. das weltbekannte Bayerische Bier, der Frankenwein oder der Allgäuer Bergkäse. Hinzu kommen regionale Spezialitäten wie etwa der Aischgründer Karpfen. „Bayern steht für Klasse statt Masse. Wir können eine enorme Vielfalt an qualitativ hochwertigen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln anbieten. Viele dieser Köstlichkeiten entstehen in enger Zusammenarbeit von regionalen Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern. Sie wissen einfach, was den besonderen Geschmack ausmacht“, sagte Ernährungsministerin Michaela Kaniber anlässlich des Tags der Lebensmittelvielfalt. Laut dem Lebensmittelverband stehen den Verbraucherinnen und Verbrauchern täglich rund 170.000 verschiedene Lebensmittel zur Verfügung.

„Bayern ist in der glücklichen Lage, dass wir in der Fläche eine gesunde Struktur beim Ernährungshandwerk, den Bäckern, Brauern, Konditoren, Metzgern und Müllern haben“, so die Ministerin weiter. Hier handelt es sich um wichtige Nahversorger, die zudem das Authentische bewahren: Lebensmittel mit langer Tradition, echte Spezialitäten bis hin zu wahren Genussschätzen. Genussschätze sind unverwechselbar, sie sind Naturprodukte, die große Lebensfreude widerspiegeln und großen kulturellen Wert besitzen. Bei den von der EU besonders geschützten Produkten ist Bayern mit seinen 50 Spezialitäten Spitzenreiter. Diese Anerkennung schützt vor Nachahmern. Aber auch die wirtschaftliche Bedeutung herkunftsgeschützter Produkte ist mit ca. zwei Milliarden Euro Umsatz pro Jahr nicht zu unterschätzen. In Anlehnung an das UNESCO Weltkulturerbe hat sich Bayern den Markennamen „WeltGenussErbe Bayern“ für Lebensmittel schützen lassen.

Doch auch andere Spezialitäten aus der Region haben einen enorm hohen Stellenwert. Mehr als 280 davon können unter dem Link www.spezialitaetenland-bayern.de entdeckt werden. „Ohne unsere Landwirte und unser Ernährungshandwerk wäre eine solche Produktvielfalt unvorstellbar. Darauf können wir wirklich stolz sein. Und mit dem Kauf solcher Produkte unterstützt der Verbraucher zudem seine heimatlichen Strukturen mit ihren zahlreichen Familienbetrieben“, sagte die Ministerin.

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium  – Staatsministerin Michaela Kaniber auf der Grünen Woche 2019  mit Gerhard Garnreiter, Baumanns Senf Manufaktur aus Kirchweihdach.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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